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Andrea Iannone über Superbike-WM: «Sag niemals nie»

Von Kay Hettich
An Andrea Iannone scheiden sich die Geister

An Andrea Iannone scheiden sich die Geister

Durch den positiven Doping-Befund sorgte Andrea Iannone für negative Schlagzeilen. Sollte seine Zeit in der MotoGP ablaufen, wird sich der bei Aprilia unter Vertrag stehende Italiener in anderen Serien umsehen müssen.

Am 17. Dezember 2019 wurde Andrea Iannone vom Motorrad-Weltverband FIM gesperrt, weil in seiner Urinprobe vom Sepang-GP 2019 der verbotene Stoff Drostanolon nachgewiesen wurde, dies ist ein anaboles Steroid. Am 1. April wurde ihm eine Sperre von 18 Monaten aufgebrummt, wogegen der Italiener Berufung einlegte.

Bleibt es beim ursprünglichen Urteil, stünde die Karriere des Italieners vor dem Aus. Denn er dürfte erst am 16. Juni 2021 wieder in die Motorrad-WM zurückkehren, sein MotoGP-Vertrag mit Aprilia läuft jedoch Ende 2020 aus. Bisher hielt Aprilia zu Iannone.

Am 9. August wird Iannone 31 Jahre alt – damit gehört er bereits zu den ältesten Piloten in der MotoGP-WM. Wohl auch deshalb fragte Max Biaggi seinen Landsmann in einem Instagram-Interview, wie er zu einem möglichen Wechsel in die Superbike-WM stehen würde.

«Sag niemals nie, aber im Moment denke ich nicht darüber nach», meinte Iannone. «Wir werden sehen. Ich habe eine Aprilia RSV 1100 Factory und fahre damit ab und zu in Misano. Aber das Motorrad – ich mag es wirklich!»

Aprilia zog sich nach der Saison 2018 aus der Superbike-WM zurück und konzentrierte sich auf das MotoGP-Projekt. Das Spitzenmodell des Herstellers aus Noale hat nun einen Hubraum von 1078 ccm und ist damit nicht für die Weltmeisterschaft zulässig.

Deshalb macht sich Aprilia hinter den Kulissen für die Hubraumerhöhung stark. Erste Gespräche über 1100 ccm fanden zwischen Dorna, Aprilia und dem Motorrad-Weltverband FIM bereits statt.


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