MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Evo-Klasse: Honda und Yamaha nicht konkurrenzfähig

Von Ivo Schützbach
Das Yamaha-Team von Michael Galinski hätte Interesse an der Superbike-WM 2014. Wenn das Evo-Reglement eine konkurrenzfähige Yamaha R1 erlauben würde.

«Das Reglement, so wie es jetzt in der IDM ist, hätte ich mir auch für die Evo-Klasse erhofft», sagte Teamchef Michael Galinski zu SPEEDWEEK.com. «Dann hätte man auch darüber nachdenken können, da mitzufahren. So wie ich das jetzt gelesen habe, ist das ein Stocksport-Reglement. Da kann man mit der Yamaha also genau so gut mitfahren wie jetzt im Stocksport – das heißt überhaupt nicht. Den größten Schritt haben wir in der IDM gemacht, als die Nockenwellen frei wurden. Wir dürfen die Zylinderköpfe zwar nicht bearbeiten, aber wir dürfen die Nockenwellen anders haben.»

«Wir versprechen und viel von dem neuen Motorrad, es wird ein Schritt nach vorne sein», ist der Teamchef überzeugt. «Es wird sicherlich nicht mehr so sein, dass die neue R1 das sanfteste Motorrad auf der Straße sein wird. So viel ich mitbekommen habe, wird jetzt auch ein bisschen auf den Sport geschielt. Im Geschäft wird es aber nicht vor März 2015 stehen.»

Bis dahin ist es nach jetzigem Reglement sinnlos, mit einer Yamaha in der Superbike-WM anzutreten. Das Gleiche gilt für Honda, deren neue Fireblade ebenfalls für 2015 erwartet wird.

500.000 Euro pro Fahrer sollten genügen

«Grundsätzlich haben wir als Team den Anspruch, in die nächst höhere Klasse aufzusteigen», unterstreicht Galinski. «Wir haben aber Sponsoren, die auf den deutschen Markt ausgelegt sind. Wir haben Monster Deutschland, wir haben Star-Tankstellen, die es nur in Deutschland gibt, und wir haben mit Yamaha Motor Deutschland einen Partner, der darum bemüht ist, seinen Händlern so ein bisschen etwas zurück zu geben und da etwas zu zeigen. Es ist schwer, daraus auszubrechen. Es ist nicht einfach Sponsoren zu finden.»

«Bei der WM auf dem Nürburgring sind wir gefahren um zu sehen, wo wir als IDM-Team stehen. Dass wir gegen die Werksteams nicht anstinken können, war uns klar. Wir wollten aber auch nicht Letzter werden.» Dan kalkuliert der Ex-Rennfahrer: «So wie Evo jetzt ist, sollte man mit 500.000 Euro pro Fahrer in einer Saison auskommen. Das Teuerste werden Manpower und Reisekosten sein, das Motorrad ist das Kleinste. Wenn man dann noch mit einem Importeur gut zusammenarbeitet und Teile bekommt, kann man wirklich Geld sparen. So wie das Evo-Reglement jetzt ist, werden sich Honda und Yamaha schwer tun und nicht mitfahren. Wenn man nur ein bisschen etwas geändert hätte ... so ist es eine reine Stocksport-Klasse.»

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