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Ducati: Nur fünfte Ränge beim Saisonfinale in Katar

Von Kay Hettich
Chaz Davies (7) und Davide Giugliano (34) schenkten sich in den beiden Katar-Rennen nichts

Chaz Davies (7) und Davide Giugliano (34) schenkten sich in den beiden Katar-Rennen nichts

Katar war die letzte Gelegenheit für Chaz Davies und Davide Giugliano, die seit zwei Jahren anhaltende sieglose Serie von Ducati in der Superbike-WM zu beenden. Über fünfte Plätze kamen sie aber nicht hinaus.

Nur etwa acht Sekunden büsste der jeweils beste Ducati-Pilot auf Doppelsieger Sylvain Guintoli (Aprilia) ein. Keine Welt, aber dennoch nur gut genug für fünfte Plätze. Im ersten Lauf war es Davide Giugliao, im zweiten Chaz Davies. Der Waliser ergänzte im jeweils anderen Rennen einen siebten Rang, der Italiener einen achten. In der Gesamtwertung beendete Davies die Saison auf Rang 6, Giugliano auf Rang 8.

Für Ducati als erfolgreichster Hersteller der Superbike-WM (313 Laufsiege, 17x Marken-Weltmeister) bleibt somit Magny-Cours 2012 der letzte Superbike-Erfolg. Die Ducati-Piloten lassen dennoch nicht den Kopf hängen. Im Gegenteil. Davies und Giugliano sind der Meinung, Katar wäre eines der besseren Rennwochenenden der Saison 2014 gewesen.

«Im ersten Rennen, ab Rennmitte etwa, drohte mir ständig das Vorderrad wegzurutschen. Es schien als hätte der Reifen immer stärker abbaute und das wurde bis zum Schluss immer schneller. Nach ein paar Änderungen für das zweite Rennen war das im zweiten Rennen kein Thema mehr», berichtet Chaz Davies. «Ich hatte ein paar gute Positionskämpfe, vom Spassfaktor gesehen eines der besten Rennen der Saison. Auch wenn ich immer wieder einige Meter auf der Geraden auf Melandri und Elias verloren habe, habe ich in anderen Streckenteilen immer wieder aufgeholt. Es ist ein positives Ende der Saison, da uns die Strecke auf dem Papier nicht gut gelegen hat. Darauf können wir aufbauen und das gibt uns Hoffnung für den Winter.»

«Das erste Rennen verlief sehr gut. Ich denke wir haben eine gute Pace gezeigt, obwohl wir vorher keine Ahnung hatten, wie wir uns über die Distanz schlagen werden. So gesehen war das Ergebnis sehr positiv», meint auch Davide Giugliano. «Wir haben denselben Reifen für das zweite Rennen gewählt, aber dieses Mal baute er ab Rennmitte sehr stark ab. Das war schade, denn mein Start war klasse und ich konnte in der Anfangsphase der Spitze folgen. Ich hoffe am Ende noch etwas mehr zu erreichen, aber das war unmüglich. Wir haben die Saison mit zwei ordentlichen Ergebnissen beendet. Ich denke für die nächste Saison haben wir eine gute Basis.»

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