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Für MV Agusta ist die Sommerpause kriegsentscheidend

Von Gordon Ritchie
Dass MV Agusta in der Superbike-WM nur mit einem Fahrer antritt, birgt Vor- und Nachteile für den Hersteller aus Varese. Ob die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden, hängt alleine von Leon Camier ab.

Nur mit einem Werksfahrer zu arbeiten garantiert MV Agusta, dass einem eingeschlagenen Weg gefolgt wird. Die Arbeit mit Leon Camier alleine bringt den Nachteil mit sich, dass es nur einen Fahrer gibt, der neue Teile probieren kann.

Rennchef Brian Gillen lässt an seiner Strategie keine Zweifel aufkommen, vor allem mit einem erfahrenen Piloten wie Camier. «Die Richtung ist klar», unterstreicht der Amerikaner. «Wir müssen keine zwei Richtungen einschlagen oder zwei Fahrer zufriedenstellen, wir können unsere gesamte Energie fokussieren. Leon haben wir ausgewählt, weil wir seine Entwicklungsfähigkeiten kennen und wissen, wie er mit dem Team arbeitet. Seine Aussagen sind extrem deutlich.»

Wie kaum ein anderer Hersteller freut sich MV Agusta über die lange Sommerpause: Zwischen dem letzten Rennen in Sepang und dem kommenden in Jerez liegen sieben Wochen. Auch, wenn das viel Arbeit für die italienische Truppe bedeutet.

Camier weiß, dass die kommenden Wochen entscheidend sind, um für die letzten drei Rennen in Jerez, Magny-Cours und Doha gerüstet zu sein. Noch wichtiger aber, um die Weichen für 2016 zu stellen.

«Die letzten Rennen gab es keine Fortschritte, weil das Überseerennen waren», gestand der Engländer SPEEDWEEK.com. «In der Sommerpause haben die Jungs die Möglichkeit neue Ideen und Teile zu entwickeln. Für Jerez hoffe ich auf Fortschritte beim Motor, dem Chassis und der Elektronik. Das Reglement ist beim Motor eng gestrickt. Es wird einige Zeit dauern, bis MV Agusta diesbezüglich neue Dinge umsetzen kann.»

MV Agusta hat in der laufenden Saison bereits zwei Motoren-Updates gebracht. Ein drittes wird gegen Saisonende erwartet.

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