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Jonathan Rea (Kawasaki): «Ich bin besser als Sykes»

Von Kay Hettich
Jonathan Rea: Überheblich oder nur selbstsicher?

Jonathan Rea: Überheblich oder nur selbstsicher?

An Selbstvertrauen darf es einem Rennfahrer nicht mangeln, will er erfolgreich sein. In dieser Disziplin ist Weltmeister Jonathan Rea kaum zu schlagen.

Der erste Nuller der Saison, unmittelbar vor der zweimonatigen Sommerpause, kam für Jonathan Rea eigentlich zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt. Doch der Kawasaki-Pilot führt die Gesamtwertung noch immer mit 46 Punkten vor seinem Teamkollegen Tom Sykes deutlich an, von Verunsicherung ist keine Spur – im Gegenteil.

«Ich glaube, dass ich jetzt auf den letzten Teil der Saison viel gespannter bin, als ich es auf die erste Hälfte war», sagt der Brite. «Wir haben uns etwas im Hintertreffen gesehen und sind bei manchen Rennen trotzdem auf das Podest gefahren. Da waren wir definitiv weiter, als gedacht. Ich würde nicht sagen, dass wir Glück hatten, aber ich fühle, dass ich unglaublich gut fahre und dass wir derzeit echt die Stärksten sind.»

Dies bezieht Rea auch und gerade im Vergleich zu Sykes, der die aktuelle Kawasaki Ninja ZX-10R maßgeblich entwickelte. «Das Motorrad ist von Tom und für Tom entwickelt worden. Das meiste ist von ihm gekommen, ich bin ja erst letztes Jahr hier her gekommen», betont Rea. «Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass der Motor-Charakter nicht zu meinem Fahrstil passt, den ich normalerweise habe. Darum glaube ich, dass ich wirklich stark war, das zu verstehen und dass ich mich dann doch wieder in das Motorrad verlieben konnte.»

«Natürlich ist Tom an manchen Tagen stärker als ich, aber ich glaube an mich und mein Motorrad. Ich glaube, dass wenn die Dinge gleich stehen, ich den besseren Job machen kann», ergänzt der Weltmeister. «Ich brauche als Fahrer diesen Glauben und ich denke nicht mal daran, ob Tom oder Chaz hinter mir sind, denn das ist mir egal. Ich weiß, was für mich wichtig ist und das ist Vertrauen in den Rennen.»

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