Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Nicki Pedersen: «Das war sicher nicht nett für Smoli»

Von Ivo Schützbach
Nicki Pedersen (li.) und Martin Smolinski bei der Pressekonferenz in Auckland

Nicki Pedersen (li.) und Martin Smolinski bei der Pressekonferenz in Auckland

Kein anderer sorgt im Speedway-Grand-Prix für Schlagzeilen wie der dreifache Weltmeister Nicki Pedersen. Er erklärt den Nutzen der psychologischen Kriegsführung.

Nachdem SPEEDWEEK.com im April das indiskutable Verhalten einiger über die Maßen betrunkener Mechaniker auf dem Flug von London nach Singapur zum ersten Speedway-GP des Jahres in Auckland publik machte, erklärten Teile des Fahrerlagers den Olchinger Martin Smolinski zum Sündenbock.

Ein deutschsprachiges Medium hatte berichtet, da muss der einzige deutsche Fahrer mit drin hängen. Über solch lächerliche Argumente kann Nicki Pedersen nur schmunzeln.

«Ich habe das alles mitbekommen, das gehört zum Spiel», meinte der Däne. «Das Meiste von dem was Martin gesagt hat, ist wahrscheinlich richtig. Aber manchmal brauchst du das richtige Gefühl und die passende Atmosphäre, um etwas zu sagen. Ich bin der Meister der psychologischen Kriegsführung, darin kann mich keiner schlagen. Es war sicher nicht nett für Martin, wie er behandelt wurde. Aber er gewann das Rennen und kann glücklich sein.»

Der dreifache Weltmeister hat sich längst daran gewöhnt, dass er als Bad Boy der Szene gilt. «Über mich gibt es immer etwas zu schreiben, egal ob es gut oder schlecht läuft», weiß er. «Das Fernsehen und die Zeitungen lieben mich. Ich denke nicht viel darüber nach, sondern nütze es für mich. Rennen gewinnt man im Kopf – und im Fahrerlager. Ich liege immer eine Nasenlänge vor dem Rest.»

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Razgatlioglu zu Honda: Das wäre ein Paukenschlag!

Von Ivo Schützbach
In der MotoGP- und Superbike-WM kriecht Honda langsam aus der Versenkung und sorgte zuletzt für Achtungserfolge in beiden Klassen. Könnte Toprak Razgatlioglu auch für die Japaner zum Heilsbringer werden?
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Sa. 05.04., 10:15, Hamburg 1
    car port
  • Sa. 05.04., 12:50, Motorvision TV
    King of the Roads
  • Sa. 05.04., 13:35, Motorvision TV
    Superbike: Australian Championship
  • Sa. 05.04., 14:30, Motorvision TV
    FIM Sidecarcross World Championship
  • Sa. 05.04., 15:25, Motorvision TV
    FIM X-Trial World Championship
  • Sa. 05.04., 16:20, Motorvision TV
    All Wheel Drive Safari Challenge
  • Sa. 05.04., 16:45, Motorvision TV
    Australian Drag Racing Championship
  • Sa. 05.04., 17:30, Motorvision TV
    Monster Jam Championship Series
  • Sa. 05.04., 17:55, Motorvision TV
    Icelandic Formula Off-Road
  • Sa. 05.04., 18:00, Das Erste
    Sportschau
» zum TV-Programm
6.89 24030830 C0504054512 | 11