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Was bringt das Deutschland?

Von Ivo Schützbach
Deutschland hat in Herxheim Heimrecht

Deutschland hat in Herxheim Heimrecht

Das Format des Speedway World Cups wird geändert. Der Gedanke dahinter ist, schwächere Teams zu stärken. Die Wirklichkeit schaut anders aus.

Bislang waren die Top-6 des Vorjahres fix für die beiden Halbfinales der Endrunde gesetzt. Für 2012 wären das Weltmeister Polen, Australien, Schweden, Dänemark, Russland und Grossbritannien. Die beiden Letzten der 2011er-Halbfinals, Deutschland und Tschechien, müssten wieder in der Qualifikation anfangen.

Aufgrund einer Regeländerung wird in Zukunft der Weltmeister direkt für das Finale des Folgejahres gesetzt. Weil 2012 aber das Finale in Schweden ist, ist vorsorglich das heimische Team und nicht die Nummer 1 Polen gesetzt.

Durch das Fehlen des Weltmeisters im Halbfinale rückt ein siebtes Team auf: Tschechien. Die Tschechen wurden 2011 zwar wie die Deutschen Letzter in ihrem Halbfinale, holten aber elf Punkte mehr.

Die Qualifikationsrunden 2012 sehen wie folgt aus: In Laibach/SLO treffen die Hausherren auf Italien, Finnland und die USA.

Deutschland hat in Herxheim Heimrecht und muss gegen Frankreich, Lettland und die Ukraine ran. Eine lösbare, jedoch nicht zu unterschätzende Aufgabe.

Weil kaum eine Nation über fünf Weltklassepiloten verfügt, wird ein Team in Zukunft nur noch aus vier Fahrern bestehen, es gibt 20 statt 25 Läufe.

Doch hilft das den schwächeren Nationen wirklich? Bislang konnten die Toppiloten der schwachen Teams den Schwächsten eines Topteams schlagen. Doch diesen schwachen Fahrer wird es in Zukunft nicht mehr geben. Es ist also zu befürchten, dass der Unterschied zwischen den sechs Top-Speedway-Nationen und dem Rest der Welt in Zukunft noch grösser wird.

Sollten die Deutschen in Herxheim gewinnen, treffen sie im Halbfinale in King’s Lynn auf die Briten, Australier und Tschechen. Man muss kein Prophet sein, um das dortige Ausscheiden vorherzusagen.

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