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Martin Smolinski will Speedway-Geschichte schreiben

Von Manuel Wüst
Martin Smolinski muss in Poole in die Top-3 fahren

Martin Smolinski muss in Poole in die Top-3 fahren

«Hinfahren, aufs Podest kommen, heimfahren – das wär’s.» So fasst Martin Smolinski den Plan für den kommenden Samstag beim Speedway-Grand-Prix-Challenge in Poole zusammen.

Wie schon in der vergangenen Saison hat der Bayer Martin Smolinski den Einzug in den Speedway-GP-Challenge geschafft und will nun endlich seinen großen Traum verwirklichen: Als erster deutschsprachiger Speedwayfahrer den Einzug in den Grand Prix schaffen, um sich 2014 permanent mit den Besten der Welt messen zu können.

Voraussetzung hierfür ist ein Platz auf dem Podium in Poole, was angesichts der Konkurrenz ein extrem schwieriges Unterfangen wird. «Es ist bekannt, dass der GP-Challenge das härteste Rennen der Saison ist. Man arbeitet das gesamte Jahr über auf diesen alles entscheidenden Tag hin, von Startnummer 1 bis 16 fährt jeder mit dem Messer zwischen den Zähnen. Es wird extrem hart. Für mich gibt es keinen Favoriten, die Tagesform und das berühmte Quäntchen Glück werden entscheiden», beschreibt Smolinskis Manager Helmut Grüner die Ausgangslage.

Der Olchinger, der am Montag noch Top-Scorer für die Birmingham Brummies war, blickt zuversichtlich auf das Rennen am kommenden Samstag: «Ich fahre in diesem Jahr sehr konstant und konnte vor allem in der britischen Elite League, abgesehen von ein oder zwei Ausrutschern, gute Leistungen abrufen. Mein Team arbeitet hervorragend und ich bin auch vom Speed her gut dabei. Einziges Manko sind meine Starts.»

Letzter Test heute in Birmingham

Am heutigen Mittwoch will Smolinski beim Ligamatch der Birmingham Brummies gegen die Peterborough Panthers einige letzte Tests vornehmen. «Ich möchte einen Motor, der frisch vom Service kommt einsetzen und auch einige Dinge probieren, die mir bei meinen Starts zugute kommen sollten», erklärt er.

Allzu spezifische Vorbereitungen will der 28-Jährige jedoch nicht treffen, da man im Team der SR Speed Performance mit anderen Bahnverhältnissen als sonst üblich rechnet. «Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigt, dass bei FIM-Prädikatsrennen die Bahnen in England meist komplett anders vorbereitet werden als bei den Ligarennen. Man darf sich nicht auf die Erfahrungswerte verlassen», weiß Smolinski.

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