MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Per Highsider gestürzter Roccoli: «Bekam keine Luft»

Von Kay Hettich
Bis in die letzte Runde kämpfte Massimo Roccoli um ein starkes Ergebnis

Bis in die letzte Runde kämpfte Massimo Roccoli um ein starkes Ergebnis

Das Rennen der Supersport-WM in Imola wurde in der letzten Runde abgebrochen, weil Massimo Roccoli nach einem Highsider auf der Strecke liegen blieb. So schlimm stand es um den Wildcard-Piloten.

Es war die letzte Runde im Rennen der Supersport-WM und Massimo Roccoli war auf dem besten Wege, einen grandiosen vierten Platz einzufahren. Im Positionskampf mit dem fast zehn Jahre jüngeren Hikari Okubo (Kawasaki) stürzte der 34-Jährige. Roccoli flog mit einem mächtigen Highsider in hohem Boxen von seinem Motorrad und schlug in seinem stumpfen Winkel auf den Asphalt auf.

Der Wildcard-Pilot blieb liegen, bewegte aber die Arme – mehr nicht. Rettungskräfte bargen den Italiener mit einer Trage aus der Gefahrenzone.

Wie durch ein Wunder hat der Yamaha-Pilot aber keine gravierenden Verletzungen erlitten. «Der Aufprall war massiv», sagte Roccoli bei motosprint. «Offensichtlich habe ich in der Rivazza einen Fehler gemacht und in den Leerlauf geschaltet. Als ich dann den zweiten Gang einlegte, katapultierte mich das Bike buchstäblich in die Luft.»

«Ich konnte nicht mehr atmen. Im Medical-Center wurde ich komplett durchgecheckt, zum Glück ist alles in Ordnung», sagte der frühere WM-Pilot weiter. «Dass ich um den vierten Platz kämpfen konnte, hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Abgesehen von den Top-3 haben wie bewiesen, dass wir mehr als nur mithalten können. Unser Ziel waren die Top-10 – das haben wir im Qualifying geschafft, und im Rennen fast auch.» 

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