Speedway: Trauer um Andrey Kudryashov

Estoril, FP1: Drei Yamaha vor Ducati und Kawasaki

Von Peter Fuchs
Lorenzo Baldassarri

Lorenzo Baldassarri

Supersport-Weltmeister Dominique Aegerter musste sich im ersten freien Training im Autodromo do Estoril knapp seinem Yamaha-Kollegen Lorenzo Baldassarri geschlagen geben. Dahinter gab es einige Überraschungen.

Bis 13 Minuten vor Ende des ersten 45-minütigen Trainings führte Weltmeister Domi Aegerter (Ten Kate Yamaha) die Zeitenliste mit 1:40,610 min an, dann übernahm Lorenzo Baldassarri aus dem Team Evan Bros Yamaha die Spitze.

Aegerter kam 3 min vor Schluss bis auf 0,072 sec an den Italiener heran, konnte dessen Zeit aber nicht knacken. Dritter wurde überraschend Andy Verdoia (GMT94 Yamaha) vor Federico Caricasulo auf der besten Ducati und Can Öncü als bestem Kawasaki-Fahrer.

Niki Tuuli kam mit der besten MV Agusta auf Rang 8, Hannes Soomer brachte die schnellste Triumph auf Platz 11.

Marcel Brenner (VFT Yamaha) hat sich für Estoril viel vorgenommen und will sein erstes Top-10-Resultat in diesem Jahr erobern. Im FP1 wurde es für den Schweizer nur Rang 19.

Der gebürtige Würzburger Ben Currie, heute mit seinen Eltern in Australien lebend, kam bei seinem Comeback nach längerer Verletzungspause auf Position 23.

Der Österreicher Max Kofler (CM Ducati) kennt den Circuito do Estoril aus seiner Zeit in der Moto3-Junioren-WM, mit der Panigale V2 ist er aber zum ersten Mal dort: Nur Platz 30.

Patrick Hobelsberger wurde nach einem Trainingssturz auf dem Slovakia Ring in der Nacht auf den 9. Mai in München an der linken Hand operiert. Trotzdem wollte es der Landauer aus dem Team Kallio Yamaha in Estoril versuchen, beendete FP1 aber mit 5,413 sec Rückstand als 32. und Letzter.

Ergebnisse Supersport-WM Estoril, FP1:

1. Lorenzo Baldassarri, Yamaha, 1:40,361 min
2. Domi Aegerter, Yamaha, +0,072 sec
3. Andy Verdoia, Yamaha, +0,481
4. Federico Caricasulo, Ducati, +0,597
5. Can Öncü, Kawasaki, +0,602
6. Yari Montella, Kawasaki
7. Jules Cluzel, Yamaha
8. Niki Tuuli, MV Agusta
9. Unai Orradre, Yamaha
10. Nicolo Bulega, Ducati
11. Hannes Soomer, Triumph
12. Glenn van Straalen, Yamaha
19. Marcel Brenner, Yamaha
23. Ben Currie, Kawasaki
30. Max Kofler, Ducati
32. Patrick Hobelsberger, Yamaha

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