MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Bestätigt: Marcel Schrötter auch 2024 mit MV Agusta

Von Ivo Schützbach
Marcel Schrötter bleibt MV Agusta treu

Marcel Schrötter bleibt MV Agusta treu

Bis zuletzt hat Marcel Schrötter darauf gewartet, doch noch ein Angebot von Honda für die Superbike-WM 2024 zu bekommen. Doch MV-Agusta-Teamchef Andrea Quadranti drängte auf eine Entscheidung.

Marcel Schrötter hat in den vergangenen Monaten stets betont, dass die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit MV Agusta Priorität für ihn habe. Im Team von Andrea Quadranti fühlt er sich wohl, dank sieben Podestplätzen und 16 Top-5-Ergebnissen in 24 Rennen steht der Bayer bereits zwei Rennen vor Saisonende als WM-Dritter fest.

Trotz des guten Verhältnisses zu Quadranti hat sich Schrötter auch nach anderen Möglichkeiten umgehört und mit vielen Verantwortlichen im SBK-Paddock gesprochen. Spätestens seit dem Acht-Stunden-Rennen in Suzuka Anfang August war der 30-Jährige in Kontakt mit Honda wegen eines Platzes in deren Superbike-Werksteam.

Doch dort wird nur dann ein Platz frei, wenn Iker Lecuona von der Honda Racing Corporation in die MotoGP-WM transferiert würde. Geschieht das nicht, geht es im Superbike-Werksteam mit dem Spanier und seinem Landsmann Xavier Vierge weiter.

Schrötter hakte am ersten Oktober-Wochenende in Portimao erneut bei HRC-Teammanager Leon Camier nach, bekam aber keine vielversprechende Antwort. Gleichzeitig drängte Quadranti auf die Vertragsverlängerung – der Schweizer wollte nicht riskieren, am Ende ohne Topfahrer dazustehen.

«Wir haben unterschrieben, es ist alles klar», bestätigte Quadranti jetzt gegenüber SPEEDWEEK.com die Verpflichtung von Schrötter, der 2024 für die Nobelmarke aus Varese den Titel in der Supersport-WM gewinnen soll.

Mit Teamkollege Bahattin Sofuoglu, dem Sieger des zweiten Barcelona-Rennens, wird es ebenfalls weitergehen. Manager Kenan Sofuoglu und Quadranti haben sich per Handschlag geeinigt, die schriftliche Fixierung soll diese Woche erfolgen.


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