MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Zulfahmi Khairuddin: 2016 Supersport- statt Moto3-WM

Von Ivo Schützbach
Die Grand-Prix-Karriere von Zulfahmi Khairuddin ist gescheitert. Kommende Saison wird der Malaysier für das Team Orelac Kawasaki die Supersport-Weltmeisterschaft bestreiten.

Nach sechs Jahren, 103 Rennen, zwei Podestplätzen und einer Pole-Position in der 125er- und später Moto3-Weltmeisterschaft ist die Grand-Prix-Karriere von Zulfahmi Khairuddin zu Ende. «Fahmi» machte als erster Malaysier im internationalen Motorrad-Rennsport auf sich aufmerksam, seine beste Saison erlebte er 2012, die Moto3-WM beendete er damals im Team von Aki Ajo als Siebter.

In den folgenden Jahren holte der heute 24-Jährige nur noch die Gesamtränge 12, 20 und 23. Für 2016 war ursprünglich geplant, dass er in der Asian Moto2-Serie startet, in seinem letztjährigen Moto3-Team Drive M7 SIC wurde er durch seinen Landsmann Adam Norrodin ersetzt.

Vom Sepang International Circuit (SIC) wird Khairuddin aber weiterhin unterstützt. Seit 2014 gastiert die Superbike- und Supersport-WM in Malaysia, Sepang braucht dringend einen schnellen Lokalmatador, um mehr Zuschauer für diese Rennserien zu begeistern.

Ende Januar wird Khairuddin erstmals die Kawasaki ZX-6R des Orelac-Teams testen. «Vorher traue ich mir keine Vorhersagen zu», hielt er fest. «Alles wird neu für mich sein. Ich danke SIC, dass sie meine Karriere weiter unterstützen, ich werde wie immer mein Bestes geben.»

Als Teammanager hat Orelac Kawasaki den früheren Buell-Teammanager Giulio Bardi verpflichtet, als zweiten Fahrer den Spanier Nacho Calero.

Sollte sich Khairuddin in der Supersport-WM als Spitzenfahrer etablieren, hat ihm Hauptsponsor SIC einen zukünftigen Start in der Moto2-WM in Aussicht gestellt.

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