MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Sebastian Witt: «Werde Manx Grand Prix genießen»

Von Helmut Ohner
Nach elf Runden im Mietauto auf dem berüchtigten Mountain Course und eingehenden Gesprächen mit Teamchef Michael Charnock fühlt sich Sebastian Witt bereit für sein Debüt beim Manx Grand Prix auf der Isle of Man.

Mitte Juli jettete Sebastian Witt für einige Tage auf die Isle of Man. Der 37-jährige Deutsche wollte sich vor seinem Debüt beim Manx Grand Prix Mitte August einen ersten persönlichen Eindruck vom berühmt berüchtigten Mountain Course machen. Schon davor holte er sich bei seinem KTM-Arbeitskollegen Shaun Anderson, der auf eine reiche Tourist-Trophy-Vergangenheit zurückblickt, wertvolle Tipps.

«Shaun und ich treffen uns fast jeden Tag», verrät Witt. «Wir sehen uns Videoaufnahmen vom Kurs an und er sagt mir, woraus es bei den einzelnen Streckenabschnitten ankommt. Er hat auch den Kontakt zum Racing Team von Michael Charnock hergestellt, für den ich das Newcomer-Rennen und den Junior Manx Grand Prix fahren werde. Es ist auf der Insel eines der besten Teams, die sich wie kein anderes um ihre Fahrer kümmern.»

Der gebürtige Niedersachse, der künftig seinen Wohnsitz nach Österreich verlagern wird, fährt zwar schon lange Motorradrennen, in der Road-Racing-Szene hat er allerdings noch wenig Erfahrung. «Im Vorjahr bin ich in Horice mein erstes Straßenrennen gefahren und habe für diese Art von Rennen sofort Feuer gefangen. Da ist in mir der Entschluss gereift, dass ich unbedingt auch auf der Isle of Man fahren möchte.»

«Für mich geht es beim Manx Grand Prix vor allem darum, so viel Spaß wie möglich zu haben. Ich habe mir keine festen Ziele gesetzt. Ich nehme alles, wie es kommt», setzt sich der Leiter des Qualitätsmanagements im KTM-Motorenwerk selbst nicht unter Druck. «Ich werde eine Woche bevor das erste Training gestartet wird, schon vor Ort sein und mit einer KTM RC390 eifrig Runden abspulen, um meine Streckenkenntnis zu verbessern.»

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