Lightweight Classic TT wegen Unfällen abgebrochen

Von Helmut Ohner
Michael Dunlop auf seiner Honda RS250

Michael Dunlop auf seiner Honda RS250

Gleich zwei schwere Unfälle in der ersten Runde führten dazu, dass das Rennen der Lightweight Classic TT mit der roten Flagge gestoppt werden musste. Ein neuer Termin muss noch gefunden werden.

Im Training der Lightweight Classic TT hatte Michael Dunlop die schnellste Zeit erzielt. Auf seiner Honda RS250 benötigte er für die über 60 Kilometer lange Runde auf dem Snaefell Mountain Course 19:25,999 Minuten. Daniel Sayle wies als Zweitschnellster über 13 Sekunden Rückstand auf. Auf den Plätzen 3 bis 6 landeten Ian Lougher, Stuart Hall, Mike Browne und Michael Sweeney.

Am frühen Dienstagabend machten sich 35 Fahrer auf der Glencrutchery Road bei trockenen und sonnigen Bedingungen bereit, um das Rennen über drei Runden aufzunehmen.

Es war keine große Überraschung, dass Dunlop bei der ersten Zwischenzeit die Führung übernommen hatte. Sein Vorsprung auf Browne war mit 0,341 Sekunden allerdings geringer als erwartet. Bei Ballaugh Bridge hatten die beiden ihre Positionen getauscht. Browne lag beeindruckende dreieinhalb Sekunden vor dem 33-fachen TT-Sieger. An der dritten Stelle folgte Lougher vor Sayle.

Während die Topfavoriten auf dem Weg Richtung Ramsey waren, ereignete sich ein Unfall, der den Rennabbruch zur Folge hatte. Andy Whale war bei Glen Helen zu Sturz gekommen und musste an Ort und Stelle erstversorgt werden, bevor er mit dem Hubschrauber ins Spital geflogen werden konnte. Mit Dan Hanby gab es ein weiteres Sturzopfer, das zur Untersuchung ins Nobles Hospital gebracht wurde.

Der ursprünglich festgelegte Starttermin des Rennens am späten Abend wurde nach Rücksprache mit Teams und Fahrern aufgrund der für die Vorbereitung eines Neustarts erforderlichen Zeit und der sich verschlechternden Sichtverhältnissen abgesagt. Angesichts der unbeständigen Wettervorhersage für die nächsten Tage besteht frühestens am Mittwoch die Möglichkeit, das Rennen nachzuholen.

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