MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

BMW-Pilot Hand hadert mal wieder mit dem Start

Von Andreas Reiners
Joey Hand

Joey Hand

Joey Hand war beim Start in Brands Hatch zu zögerlich. Am Ende wurde der US-Amerikaner Fünfter, wobei das Podium möglich gewesen wäre.

Eigentlich hatte Joey Hand allen Grund zur Freude. Platz fünf in Brands Hatch – nicht nur eine Steigerung gegenüber dem Auftakt in Hockenheim, wo der BMW-Pilot Siebter wurde. Sondern zugleich auch das beste Ergebnis seiner DTM-Karriere. Wäre da nicht der Start gewesen. Den verpatzte der US-Amerikaner erneut, wie schon in Hockenheim. Dort würgte er den Motor ab, in Brands Hatch war er zu schüchtern, wie er gegenüber SPEEDWEEK.de zugab. «Ich bin mit der Kupplung etwas weicher umgegangen», erklärte er.

Die Folge: Von Startplatz drei wurde Hand zunächst auf Rang sechs durchgereicht. Dabei wäre das Podium drin gewesen. Deshalb war der 34-Jährige auch ein wenig enttäuscht. Denn als Rennfahrer wolle er natürlich immer gewinnen, so Hand. «Vor allem, wenn man die Möglichkeit dazu hat.» Denn das Potenzial war da. «Aber ich kann weder dem Auto noch dem Team Vorwürfe machen. Ich habe mein Bestes gegeben, aber ich lerne in dieser Serie immer noch dazu», so Hand, der in der vergangenen Saison Lehrgeld zahlte und mit nur 6 Punkten 22. wurde.

Freuen konnte sich Hand aber vor allem über etwas anderes. «Ich habe meinen Jungs am Funk gesagt, dass ich mir selbst auf die Schulter geklopft habe, weil ich in meiner DTM-Karriere jede einzelne Rennrunde absolviert habe.» Und das ist vor allem in Brands Hatch eine Herausforderung, wie Hand weiß. «Brands Hatch ist aus fahrerischer Sicht keine leichte Strecke und es ist ganz sicher nicht leicht, hier ins Ziel zu kommen, weil in den Rennen so viel passiert», so Hand.

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