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Mattias Ekström: Nicht schlecht für einen alten Mann

Von Andreas Reiners
Jubel bei Mattias Ekström

Jubel bei Mattias Ekström

Mattias Ekström konnte zum Saisonabschluss seinen zweiten Sieg des Jahres bejubeln. Ein starker Schlussspurt in einer Saison mit Höhen und Tiefen.

Mattias Ekström bekam das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Zunächst jubelte der Schwede über den Teamfunk («Nicht schlecht für einen alten Mann»), danach ließ er sich auf dem Podium für den 19. Sieg seiner Karriere ausgiebig feiern. Mit dem Erfolg beim Saisonfinale in Hockenheim verteidigte der zweimalige Meister auch Platz zwei in der Gesamtwertung.

«Eigentlich bin ich froh, dass es vorbei ist. Ich kann eine Pause gebrauchen. Es war eine Saison mit Höhe und Tiefen. Es ist aber immer schön, die Saison mit einem Hoch zu beenden. Ich genieße den Moment, nachdem ich in dieser Saison alles ausprobiert habe. Mal war ich ganz oben, mal ganz unten», sagte der 36-Jährige.

Der Schwede war als Zweiter ein wenig überraschend mit den harten Reifen gestartet. Für den Audi-Mann war es «kein großes Risiko. In den ersten Runden war es sehr busy, mit den ganzen Optionsfahrern um mich herum. Da waren die Rückspiegel sehr wichtig. Die Gefahr waren aber nur die ersten Runden», so Ekström. Da ging es darum, sich aus so vielen Zweikämpfen wie möglich heraus und den Rückstand auf die Optionsfahrer so gering wie möglich zu halten.

Das schaffte der Schwede, am Ende half dann auch das Safetycar mit, so dass er sich in den letzten Runden seinen Markenkollegen Jamie Green in Ruhe zurechtlegen konnte.

106 Punkte hat er nun auf dem Konto, 50 Zähler Rückstand auf Champion Marco Wittmann. «Um den Titel zu holen, muss man von Beginn an aussortiert sein und alles konstant zusammenbringen und konstant punkten. Um Champion zu werden muss man einen Lauf haben», sagte Ekström.

Aber erst gegen Ende der Saison hat sein Abt-Team die Probleme im Qualifying lösen können. Prompt fuhr der Schwede zu zwei Saisonsiegen. Ekström ärgert sich allerdings nicht darüber, dass die Saison nun zuende und die Aufholjagd zu spät kam. Schließlich sei er an der Entwicklung und der Arbeit am Auto ebenfalls beteiligt. «Alle gewinnen, aber auch alle verlieren zusammen», so Ekström.

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