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Timo Glock: «Haben viele Punkte liegen gelassen»

Von Andreas Reiners
Timo Glock

Timo Glock

Timo Glock weiß, wie schnell es in der DTM rauf und runter gehen kann. In dieser Saison hat er es selbst hautnah erlebt.

Zu Beginn der Saison war der frühere Formel-1-Pilot vorne mit dabei, wurde sogar zwischenzeitlich als Kandidat gehandelt, im Titelkampf zumindest ein Wörtchen mitreden zu können. Was angesichts eines vierten Platzes und einem Sieg in den ersten vier Rennen auch kein Wunder war.

Er selbst wollte im Mai in Spielberg, als er Gesamtdritter war (und nur nicht Erster, weil er in Hockenheim disqualifiziert wurde), von einer möglichen Favoritenrolle gar nichts hören. Denn wie erwähnt weiß Glock, wie schnell es eben gehen kann.

Zwei Monate, sechs Rennen und elf Punkte später ist Glock Gesamtelfter. Nach einer Durststrecke gab es zuletzt in Zandvoort immerhin mal wieder Zählbares, als er im zweiten Lauf auf dem Dünenkurs Sechster wurde. Auch wenn mehr drin gewesen wäre. Im ersten Rennen war er aufgrund eines Problems an seinem M4 DTM rund zwei Sekunden langsamer als die Konkurrenz und damit im Endeffekt chancenlos.

«Leider haben wir am Samstag das Problem an seinem Fahrzeug nicht auf Anhieb richtig analysiert, sonst hätte er in beiden Rennen Punkte holen können», sagte RMG-Teamchef Stefan Reinhold.

Trotzdem sah Glock erstmal das Positive: Endlich mal wieder Punkte geholt. «Das war wichtig. Denn wir haben in diesem Jahr viele Punkte liegen gelassen, wo wir gute Möglichkeiten hatten», zog er im Gespräch mit SPEEDWEEK.com nach rund der Hälfte der Saison Bilanz.

In Hockenheim kosteten ihn 1,9 Millimeter seinen zweiten Platz, die Position des Heckdeckels hatte nicht den technischen Vorgaben entsprochen. Auf dem Lausitzring hatten sich Glock und sein Team beim Reifenluftdruck deutlich vertan, im Rennen wurde er wurde von Rang drei auf Zehn durchgereicht.

Auf dem Norisring hatte er nahezu das gesamte erste Rennen über kein DRS, in Zandvoort kam nun das Problem mit seinem Auto in Lauf eins. In der Tat wäre mehr drin gewesen. Wie viel, zeigt sein RMG-Teamkollege Marco Wittmann. Der blieb von Problemen weitestgehend verschont und ist nach einer nahezu fehlerfreien Saison nun Gesamterster.

Und was peilt Glock für den Rest der Saison an? «Wir versuchen, einen guten Endspurt hinzulegen. Ein paar Highlights setzen, denn es kommen noch ein paar Strecken, die uns und mir ganz gut liegen. Und dann schauen wir mal», sagte er.

Ganz nach oben schaut er allerdings nicht mehr. «Wenn ich zweitbester BMW werden und in den Top fünf landen könnte, wäre das schön», so Glock.

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