MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

8h Slovakia GERT56 - Start dank Rennleitungsentscheid

Von Helmut Ohner
Fast wäre Pepijn Bijsterbosch an der Qualifikationshürde gescheitert

Fast wäre Pepijn Bijsterbosch an der Qualifikationshürde gescheitert

Eigentlich wäre Pepijn Bijsterbosch für das Acht-Stunden-Rennen auf dem Slovakia Ring nicht qualifiziert gewesen, doch weil die Rennleitung die 109-Regel außer Kraft setzte, darf er nun doch starten.

Am Tag der Qualifikation für den dritten Lauf der Endurance-Weltmeisterschaft 2018/2019 fanden die Teams schwierige Verhältnisse vor. Bereits das freie Training musste großteils auf regennasser Piste absolviert werden und auch im ersten Qualifying hatte der Wettergott mit den Piloten kein Einsehen.

Auch in der zweiten Qualifikationssession waren die Bedingungen nicht optimal. Weil der Regen aufgehört hatte, die Temperaturen aber niedrig waren, trocknete die Ideallinie der 5,922 Kilometer langen Strecke nur zögerlich auf. Gegen Ende riskierten einige Teams und schickten ihren dritten Fahrer mit Slicks auf Zeitenjagd.

Damit rutschte Bijsterbosch zunächst aus der Qualifikation heraus, da die 109-Prozent-Hürde nach unten getrieben wurde. Das sorgte beim gesamten Team natürlich für Missmut und schlechte Laune – schließlich war der Niederländer bei den nassen Mischbedingungen der schnellste des BMW-Trios gewesen.

Die Rennleitung entschied sich aber aufgrund der widrigen Witterungsbedingungen schließlich zum Aussetzen der 109-Prozent-Regelung. Somit steht dem Start von Stefan Kerschbaumer, Lucy Glöckner und Pepijn Bijsterbosch nichts mehr im Wege. Die Mannschaft wird von der 18. Startposition ins Rennen gehen.

«Regenwetter ist immer ein Eiertanz auf Messers Schneide: Einerseits brauchen die Fahrer viele Runden, um ein Gefühl und Vertrauen zu Reifen, Motorrad und Asphalt aufzubauen, andererseits ist bei diesen Bedingungen aber auch schnell etwas schief gegangen», weiß Teammanager Karsten Wolf um die Schwierigkeiten im Regen.

«Wir haben den goldenen Mittelweg gewählt und nicht allzu viel riskieren wollen. Am Ende sind wir von der Attacke einiger Teams auf Slicks kalt erwischt worden. Aber es ist nicht nur uns so ergangen. Mit Startplatz 18 und Rang 5 in der Superstock-Klasse sind wir mit einem blauen Auge davon gekommen. Wir können uns jetzt voll auf das Rennen vorbereiten.»

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