MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Pierre Gasly: 277 Formel-1-Runden für die Zukunft

Von Rob La Salle
Red Bull Racing schickte Nachwuchshoffnung Pierre Gasly zum Reifentest in die Wüste. Der Franzose absolvierte auf dem Yas Marina Circuit in Abu Dhabi drei Testtage und drehte dabei 277 Runden auf den 2017er-Slicks.

Es ist schon eigenartig: Ob GP2-Titelanwärter Pierre Gasly im nächsten Jahr bereits in der Formel-1-Startaufstellung stehen wird, weiss der Red Bull-Junior noch nicht. Trotzdem durfte er für das Red Bull Racing-Team gleich alle drei Pirelli-Testtage auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi absolvieren.

Der 20-Jährige aus Rouen liess sich nicht lange bitten und rückte auf der Strecke, auf der er Ende November um den GP2-Titel kämpfen wird, im modifizierten 2015er-Auto und auf 2017er-Slickreifen aus. Gasly drehte auf dem 5,554 km langen Rundkurs insgesamt 277 Runden und legte damit in den drei Testtagen mehr als 1500 km zurück.

Am Freitag umrundete der dreifache GP2-Sieger den Wüstenkurs 81 Mal. Er rückte bei idealen Bedingungen aus: 37 Grad Celsius zeigte das Thermometer an, der Asphalt hatte sich auf 47 Grad aufgeheizt. Auch Tags darauf durfte der Nachwuchspilot bei strahlendem Sonnenschein ausrücken, im Vergleich zum Vortag hatte der Wind jedoch aufgefrischt.

Gasly liess sich davon nicht beirren und legte nochmals 103 Runden hin. Heute, Sonntag, hängte er nochmals 93 Umläufe an. Für Red Bull Racing geht es bereits am 2. und 3. November an gleicher Stelle weiter, bevor Ferrari am 14. bis 16. November auf dem Yas Marina Circuit zwecks Probefahrten auf den Mischungen für die Saison 2017 ausrücken wird. Den Abschluss machen dann alle drei Pirelli-Testpartner Red Bull Racing, Ferrari und Mercedes nach dem Saison-Finale am 29. November.

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