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Ferrari-Teamchef: Können endlich mit Mercedes kämpfen

Von Andreas Reiners
Maurizio Arrivabene

Maurizio Arrivabene

Maurizio Arrivabenes Laune bessert sich von Rennen zu Rennen. Der Ferrari-Teamchef kann nach einer schwierigen Saison 2016 endlich wieder über positive Dinge sprechen.

Über einen Sebastian Vettel zum Beispiel, der in seinem Ferrari wieder vorne mitfährt. Über den Traditionsrennstall selbst, der auch im zweiten Saisonrennen in China bewies, dass er Mercedes Paroli bieten kann.

«Wir sind endlich in der Lage, mit Mercedes zu kämpfen. Das sind gute Nachrichten», sagte Arrivabene nach Vettels zweitem Platz in Schanghai. Der Ferrari-Teamchef konnte dann sogar dem Pech von Vettel etwas Positives abgewinnen. Vettel hatte nach dem Start früh Trockenreifen aufgezogen, diese Taktik wurde aber durch das Safety Car zunichte gemacht.

«In einem Rennen wie diesem hast du manchmal Glück, manchmal nicht. Das ist die Schönheit der WM in diesem Jahr», sagte er.

Sein «Sorgenkind» Kimi Räikkönen treibt ihm (noch) keine Sorgenfalten auf die Stirn. Auch wenn Ferrari-Präsident Sergio Marchionne nach Räikkönens fünftem Platz die Form des Finnen beanstandete. Räikkönen hatte sich zudem während des Rennens per Funk lautstark über seinen Arbeitgeber und dessen gewählter Taktik beschwert, über sein Auto sowieso.

«Kimi ist am Anfang einer Saison immer so, wenn man sich erinnert», sagte Arrivabene. Dass der 37-Jährige bereits jetzt nur halb so viele Punkte auf seinem Konto hat wie Vettel, sorgt bei Ferrari aber noch nicht dafür, über eine offizielle Teamorder nachzudenken.

«Es ist noch früh in der WM. Die Fahrer kennen die Verhaltensregeln sehr gut», sagte er. Dazu passt, dass Vettel zwar rundenlang hinter Räikkönen festhing, aber nicht vorbeigewunken wurde. Das wird aber ab einem bestimmten Zeitpunkt der Saison passieren.

«Ich bin mir sicher – wenn wir uns in einer Situation finden, in der wir um den Titel kämpfen, werden wir unsere Entscheidung treffen. Jetzt ist es zu früh, darüber zu sprechen», so Arrivabene.

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