Formel 1: Strafe bleibt – Einwand abgewiesen

Kimi Räikkönen (Ferrari): «So tut es etwas mehr weh»

Von Vanessa Georgoulas
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Ferrari-Star Kimi Räikkönen war im Qualifying von Malaysia nach dem bitteren Ausfall von Sebastian Vettel der einzige Hoffnungsträger der Scuderia. Der Finne gab alles – verpasste die Pole aber um 45 Tausendstel.

Das Ferrari-Team setzte nach dem bitteren Q1-Aus von Sebastian Vettel in Malaysia alle Hoffnungen auf Kimi Räikkönen. Der Iceman schaffte es erwartungsgemäss ins Top-10-Stechen, dort musste er sich letztlich aber Lewis Hamilton geschlagen geben. Mit 1:30,121 min blieb er allerdings nur 45 Tausendstel langsamer als der WM-Leader, der schon in den vergangenen drei Jahren von der ersten Position hatte losfahren dürfen.

«Das ganze Wochenende lief problemlos, das Auto hat sich sehr gut angefühlt und auch heute war ich den ganzen Tag glücklich damit. Natürlich kann man sich immer da und dort verbessern, du wirst nie die perfekte Runde drehen. Aber wenn man so knapp dran ist, tut es noch etwas mehr weh als sonst, das ist schon enttäuschend», sagte Räikkönen hinterher.

«Du schaust dir dann einige Stellen an, an denen du genau das Bisschen hättest holen können, das gefehlt hat», gestand der Finne, und betonte: «Für das Team war es natürlich schlimm, was mit Sebastian im Qualifying passiert ist. Sie haben so hart gearbeitet, um das Auto rechtzeitig hinzubekommen, aber offenbar gab es da noch Probleme. Es ist eine Schande für ihn, aber ich bin sicher, dass er morgen gestärkt zurückkommen wird.»

Und Kimi erklärte gewohnt diplomatisch: «Ich freue mich über das Qualifying-Ergebnis, aber morgen erwartet uns ein sehr langes Rennen. Wir werden morgen versuchen, weiter als nur 100 Meter zu kommen. Danach werden wir sehen, wie es laufen wird. Wenn man einen guten Start hinlegt, dann hat man einen guten Vorteil, denn die Start-Ziel-Gerade ist ziemlich lang. Die ersten Kurven sind ziemlich eng, da kann viel passieren. Wir werden natürlich versuchen, unbeschadet durchzukommen. Ich denke, wir haben morgen ein sehr gutes Auto fürs Rennen. Mal schauen.»

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