MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Hülkenberg zu Pérez-Ärger: «War kein Missverstännis!»

Von Vanessa Georgoulas
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg

Renault-Pilot Nico Hülkenberg zog im Qualifying von Abu Dhabi den Ärger von Sergio Pérez auf sich, weil er den Mexikaner auf dessen Aufwärmrunde überholte. «Es gibt keine Regel, die das verbietet», verteidigte er sich.

Der Schaden hielt sich in Grenzen, doch Sergio Pérez war die Wut über Nico Hülkenbergs Überholmanöver im zweiten Qualifying-Segment von Abu Dhabi anzusehen, als er nach getaner Arbeit vor die Kameralinsen trat. Der 27-Jährige aus Guadalajara schimpfte, weil der Deutsche seinen rosa Renner auf der Aufwärmrunde überholt hatte. «Das war total unnötig und hat uns beiden die Runde versaut. Zum Glück hatte es keine Auswirkungen auf das Endresultat», ärgerte er sich hinterher.

Hülkenberg, der in der anschliessenden Top-10-Zeitenjagd knapp eine Zehntel schneller als Pérez blieb und sich damit vor dem Mexikaner auf dem siebten Platz einreihte, sah das Ganze sehr viel gelassener. Als er in seiner Presserunde im Fahrerlager am Yas Marina Circuit darauf angesprochen wurde, winkte der Renault-Pilot ab: «Wir sind nicht aneinander geraten. Es war einfach so, dass er sich entschieden hat, immer langsamer zu fahren und ich habe ihn deshalb überholt.»

«Das war kein Missverständnis», stellte Hülkenberg auf Nachfrage klar. «Klar, er war nicht so glücklich darüber, aber es gibt keine Regel, die mir verbietet, in der Aufwärmrunde an ihm vorbeizuziehen. Ich muss ja auch Platz haben, und er hat einfach nicht das gemacht, was gut für mich war, deshalb entschied ich mich, ihn zu überholen.»

Mit Blick auf das letzte Kräftemessen des Jahres versprach der 30-Jährige auch: «Ich will einfach das Maximum rausholen und das Jahr mit einem starken Ergebnis abschliessen. Dass wir in der WM noch nach vorne rücken können, darüber denke ich nicht zu viel nach. Ich will einfach das bestmögliche Rennen zeigen.»

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