Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Toto Wolff nach WM-Titel Hamilton: «Glücklich, sauer»

Von Mathias Brunner
Toto Wolff und Lewis Hamilton

Toto Wolff und Lewis Hamilton

​Mercedes-Teamchef Toto Wolff fühlt zwei Herzen in seiner Brust: «Ich bin sehr glücklich für Lewis, dass er den fünften Titel errungen hat. Aber ich bin auch sauer, denn wir haben ein schlechtes Rennen gezeigt.»

Es war nicht die grosse Mercedes-Party, nach diesem fünften Titel von Lewis Hamilton. Der Brite stand nicht auf dem Siegerpodest, um genau zu sein, sah es nie nach einem Sieg des besten Rennstalls der vergangenen Jahre aus. Und das ist genau der Grund, warum sich nach dem Grand Prix von Mexiko ein Mercedes-Teamchef mit zwei Herzen in seiner Brust vor die Mikrofone stellte. Toto Wolff: «Ich bin sehr glücklich für Lewis, dass er den fünften Titel errungen hat. Aber ich bin auch sauer, denn wir haben ein schlechtes Rennen gezeigt.»

«Wir müssen verstehen, was heute nicht funktioniert hat. Denn es geht für uns auch um die Markenwertung. Alle haben grosse Schwierigkeiten gehabt, wir auch.» Um genau zu sein, war der Wiener so wütend unmittelbar nach dem Rennen, dass er sich am Funk nicht einmal bei Lewis Hamilton meldete. Dafür hörte Hamilton während der Auslaufrunde auf einmal Hollywood-Star Will Smith: «Hey, Lewis – Gratulation, Mann! So macht man das! Genau so wie ich es dir gesagt hatte. So fährt man ein Auto!»

Mercedes-Technikchef James Allison: «Lewis ist in diesem Jahr makellos gefahren. Auch wenn wir heute eine Niederlage einstecken mussten – wir dürfen glücklich sein für Hamilton. Das war ein harter Kampf gegen Ferrari, und wir hatte über weite Strecken des Jahres nicht das beste Auto. Als es aber drauf ankam, konnten wir zulegen. Und selbst als der Wagen schwächelte, holte Lewis die Kastanien aus dem Feuer.»

«Die WM bedeutet ihm alles, dafür lebt er. Er freut sich über seinen fünften Titel so komplett wie über seinen ersten. Und ich bin überzeugt – mit diesem Erfolgshunger wird er auch in die Saison 2019 gehen.»

Mit den Rängen 2 und 3 hat Ferrari ein wenig zu Mercedes aufschliessen können, es steht 585:530 für die Silbernen. Toto Wolff: «Wir müssen in Brasilien zulegen.»

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