Formel 1: Max Verstappen ist baff

Formel 1: 2018 weltweit 490,2 Millionen Zuschauer

Von Mathias Brunner
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​Die Formel-1-Führung feiert sich selber. Sie gibt an, während der Saison 2018 zehn Prozent mehr Fans vor die Fernsehgeräte gelockt zu haben – insgesamt sind das 490,2 Millionen einzelne Zuschauer.

Formel-1-Chef Chase Carey und seine Fachleute von Liberty Media wollen attraktiveren Sport bieten und auf diese Weise mehr Sportbegeisterte anlocken. Das Angebot an der Piste und auch für die Fans vor den TV-Geräten soll attraktiver gestaltet werden. Gemäss «Formula One» haben in der vergangenen Saison 2018 zehn Prozent mehr Fans eingeschaltet als 2017, insgesamt 490,2 Millionen einzelne Menschen.

Ein grosser Teil dieser Zuwachsrate geht zurück auf die Fans in China. Dort ist die Formel 1 wieder im freien Fernsehen zu geniessen, was die Einschaltquote verdreifacht hat. Markante Steigerungen sind zu verzeichnen in Indien (+ 87 Prozent), in Frankreich (+57), in Russland (+27) sowie in den USA (+20).

Die Formel 1 gibt an, dass alle Rennen hochgerechnet von 1,758 Milliarden Menschen gesehen wurden. Die Arbeit auf den sozialen Netzwerken – vom langjährigen Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone so gut wie ignoriert – macht sich bezahlt: Auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube folgen der Formel 1 inzwischen 18,5 Millionen Menschen (53,7% mehr als 2017).

Am meisten Fans lockte der GP-Klassiker von Monaco vor die Flimmerkosten: 110 Millionen. Sechs WM-Läufe konnten mehr als 90 Millionen Fans fesseln – Bahrain, Frankreich, Österreich, Grossbritannien, Italien und Mexiko.

Nielsen Sports, das führende Forschungs- und Beratungsunternehmen der Sportbranche, hat für die Formel 1 das Alter der Fans festgehalten: 62% der Fans sind 45 oder jünger. Das Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren, das ist auf Augenhöhe mit den Zuschauern anderer weltweit populärer Sportarten, wie Fussball, Basketball, American Football und Tennis.

Die Formel-1-Führung hat seit längerem erkannt, dass die Königsklasse bei den Zuschauern ein Nachwuchsproblem hat. Also wurden vielschichte Anstrengungen unternommen, den Sport attraktiver zu gestalten für jüngere Menschen. Auch das trägt erste Früchte: Von den Fans, welche in den vergangenen zwei Jahren neu zur Formel 1 kamen, sind 61% unter 35 und 36% unter 25. Bei der eSports-Serie ist jeder zweite Fan unter 25.

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