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Formel-1-Sprintrennen: Geht die Zeit aus?

Von Otto Zuber
Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner

Die GP-Stars durften 2021 das neue Sprint-Format ausprobieren. Die Verantwortlichen der Formel 1 werteten dieses als Erfolg, und wollen auch in diesem Jahr Sprint-Qualifyings durchführen. Doch die Zeit wird knapp.

In Silverstone, Monza und Interlagos durften die GP-Piloten im vergangenen Jahr das Sprint-Qualifying bestreiten, also ein Mini-Rennen über rund 100 km, das die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag bestimmt. Formel-1-CEO Stefano Domenicali zeigte sich begeistert vom neuen Ablauf des Rennwochenendes, er will das neue Format in diesem Jahr an sechs Rennwochenenden anwenden.

Doch die Teams streiten sich über die Mehrkosten, die durch Unfälle in den Quali-Rennen entstehen können. Denn seit der Einführung des Kostendeckels, der bei 143,6 Millionen US-Dollar angesetzt wurde (140 Mio. Dollar plus 1,2 Millionen Dollar für jedes Rennen nach den ersten 20 WM-Läufen), müssen auch die grossen Rennställe den Gürtel enger schnallen.

Die Diskussionen könnten die Sprint-Pläne der Serienverantwortlichen kippen, gemäss Formel-1-Reglements müssen acht von zehn Teams für die Durchführung der sechs Sprint-Qualifyings in diesem Jahr stimmen. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner warnt, dass die Zeit langsam knapp wird.

Im Gespräch mit dem indischen Sender «WION» erklärt der Brite: «Ich bin ein Purist und für mich sind das Qualifying und das Rennen elementare Bestandteile eines Grand Prix. Aber die Sprints im vergangenen Jahr waren interessant. Das Format war nicht perfekt, aber man muss etwas zuerst ausprobieren, um das zu wissen.»

«Ich glaube es gibt durchaus Dinge, die man machen kann, um es noch spannender und interessanter zu machen. Doch langsam ist es schon ziemlich spät, und wir werden bald eine Entscheidung treffen müssen», mahnt Horner.

McLaren-CEO Zak Brown erklärte bereits zuvor im Rahmen eines Gruppen-Interviews, er könne sich durchaus vorstellen, dass die Sprints in diesem Jahr nicht durchgeführt werden können. Die Ausgangslage für eine Umsetzung im nächsten Jahr ist einfacher, denn für Entscheidungen hinsichtlich 2023 werden nur noch die Hälfte der Team-Stimmen benötigt.

Fahrzeugpräsentationen

10. Februar: Aston Martin
11. Februar: McLaren
14. Februar: AlphaTauri
17. Februar: Ferrari
18. Februar: Mercedes
21. Februar: Alpine

Wintertestfahrten

23.–25. Februar: Barcelona, Spanien
10.–12. März: Sakhir, Bahrain

Geplante Formel-1-WM 2022

20. März: Sakhir, Bahrain
27. März: Dschidda, Saudi-Arabien
10. April: Melbourne, Australien
24. April: Imola, Italien
8. Mai: Miami, USA
22. Mai: Barcelona, Spanien
29. Mai: Monte Carlo, Monaco
12. Juni: Baku, Aserbaidschan
19. Juni: Montreal, Kanada
3. Juli: Silverstone, Grossbritannien
10. Juli: Spielberg, Österreich
24. Juli: Le Castellet, Frankreich
31. Juli: Budapest, Ungarn
28. August: Spa-Francorchamps, Belgien
04. September: Zandvoort, Niederlande
11. September: Monza, Italien
25. September: Sotschi, Russland
2. Oktober: Singapur
9. Oktober: Suzuka, Japan
23. Oktober: Austin, USA
30. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko
13. November: São Paulo, Brasilien
20. November: Yas Marina, Abu Dhabi

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