Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

250 Millionen Dollar: Lotus landet Volltreffer

Von Peter Hesseler
Lotus’ Duo Räikkönen/Grosjean glänzte in Sakhir

Lotus’ Duo Räikkönen/Grosjean glänzte in Sakhir

Der WM-Vierte steht kurz vor dem Abschluss eines Titelsponsoren-Vertrags mit dem US-Grosskonzern Honeywell.

Team Lotus steht vor dem Abschluss eines grossen und wichtigen Geschäfts.

Wie in SPEEDWEEK am 8. November berichtet, naht die Unterzeichnung eines Titelsponsoren-Vertrags mit einem amerikanischen Grosskonzern – noch vor Weihnachten.

Nun scheint auch der Name festzustehen: Honeywell. Das ist ein Mischkonzern aus New Jersey, der weltweit 132.000 Mitarbeiter beschäftigt. Honeywell macht rund 40 Milliarden Jahresumsatz.

Honeywell ist i der Aerospace Luft- und Raumfahrt tätig, im pharmazeutischen Bereich, Haus- und Klimatechnik.

Honeywell wird als Titelsponsor im Namen des Teams auftreten und jährlich rund 32 Millionen Dollar zur Teamkasse beisteuern. Der Vertrag ist auf acht Jahre angelegt – optional nach deren fünf kündbar. Er umfasst also maximal rund 250 Millionen Dollar.

Was für ein Geschäft für den WM-Vierten, der zwar Lotus seit Saisonbeginn als alleinigen Titelsponsor im Namen führte, aber mangels Masse bei Lotus Cars keinen müden Cent (statt der vertraglich zugesicherten 30 Mio. Dollar) dafür bekam. Lotus dürfte jedoch als Basis-Name des Teams weitergeführt werden, da auf dem Rücken der Marke offenbar gute Geschäfte möglich sind.

Lotus hat sich die Namensrechte an Lotus langfristig gesichert. Nach unserem Verständnis bis 2020 und ist nun (wieder) mit Honeywell als kommerziellem Partner sowie Renault als Motorenpartner von den Eckdaten her für die nächsten Jahre wie ein Spitzenteam aufgestellt.

Das Team um Kimi Räikkönen war unlängst schon auf dem amerikanischen Markt erfolgreich, als es rechtzeitig zum Grand Prix in Austin/Texas Coca-Cola als Sponsor rekrutierte – mit seinem Energiedrink «Burn».

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