MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marc Surer: «Daniel Ricciardo hat die Nase vorn»

Von Vanessa Georgoulas
Der ehemalige GP-Pilot erklärt, warum Jean-Eric Vergne im Kampf um die Nachfolge von Mark Webber bei Red Bull Racing schlechte Karten hat, und beschreibt, was alle Champions auszeichnet.

Mit seiner Formel-1-Rücktrittsankündigung zum Saisonende hin hat Mark Webber das Transferkarussell schon vor der Sommerpause in Schwung gebracht. Der 36-jährige Red Bull Racing-Pilot aus Australien widmet sich nach 217 Grands Prix seiner zweiten Karriere als Porsche-Werksfahrer in der Langstrecken-Meisterschaft – und gibt damit eines der begehrtesten Cockpits im ganzen Feld frei.

Red Bull Racing hat den Kandidatenkreis auf ein Talent aus dem hauseigenen Nachwuchsprogramm und Lotus-Ausnahmekönner Kimi Räikkönen eingegrenzt. Damit hat sich der Druck auf das Duo in der Red-Bull-Nachwuchsschmiede Toro Rosso erhöht. Während Webbers Landsmann Daniel Ricciardo in dieser Situation aufzublühen scheint, tut sich Nebenmann Jean-Eric Vergne plötzlich schwer.

Beim Test beeindruckt

Der ehemalige GP-Pilot und heutige SkyTV-Experte Marc Surer weiss: «Ricciardo hat sich in eine gute Lage gebracht. Er durfte in Silverstone testen und war mit dem Red Bull-Renner zwar langsamer als mit dem Toro-Rosso-Boliden, aber das lag nicht daran, dass er das Auto nicht kannte. Die Weltmeister haben sich halt rigoros darauf beschränkt, mit vollem Tank zu fahren – und waren drei Sekunden langsamer als der Rest. Aber im Team weiss man das natürlich und kann die Leistung des Fahrers sehr gut einschätzen. Und offensichtlich hat Ricciardo die ganze Mannschaft richtig beeindruckt.»

Marc Surer: «Das können viele»

Dass Vergne im Gegensatz zu seinem dauergrinsenden Teamkollegen Probleme hat, mit dieser Drucksituation umzugehen, wertet Surer als schlechtes Zeichen: «Ein Formel-1-Fahrer muss unter Druck zulegen können, das zeichnet die heutigen Formel-1-Stars wie Sebastian Vettel oder Fernando Alonso aus. Ich sage immer, das ist so, wie bei den Astronauten, die trainieren auch ständig, in Krisensituationen die richtigen Knöpfe zu drücken. Eine gute Runde zu drehen, wenn es gut läuft – das können viele.»

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