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Renault-Probleme: Franz Tost «zutiefst beunruhigt»

Von Gerhard Kuntschik
Bei den Renault-Partnern Red Bull Racing, Toro Rosso und Caterhma häufen sich die Probleme. Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost: «Das sieht gar nicht gut aus.»

Die Sorgenfalten im Gesicht von Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost werden in der Jerez-Testwoche bisher eher mehr denn weniger. Am Donnerstag gibt er unumwunden zu: «Ich bin zutiefst besorgt.» Das allgemeine Problem aller Renault-Autos mit der Energierückgewinnung trifft auch das neue Partnerteam aus Faenza hart.

Franz Tost enthüllt: «Wir hatten die ersten Kilometer mit dem STR9 bei Filmaufnahmen in Misano absolviert. Dabei gab es kleinere Probleme, die wir lösen konnten. Deshalb machten wir uns auch keine grossen Sorgen vor Jerez – obschon wir wussten, welch gewaltige Aufgabe allen Teams bevorstand.»

In Andalusien lief es am ersten Tag noch halbwegs, der jedoch musste komplett gestrichen werden, «um das ERS-Problem sorgfältig anzugehen und das Auto für Donnerstag in Ruhe vorzubereiten», so Tost weiter. Die Startversuche über Nacht in der Box verliefen zufriedenstellend, doch als Jean-Eric Vergne am Donnerstagvormittag ins Lenkrad griff, wurde er von ständigen Aussetzern seines Motors geplagt. Tost: «Es macht mir Sorgen, dass die Probleme im Lauf der Tage gravierender statt weniger werden. Es sieht gar nicht gut aus.»

Leidtragender war auch Neuling Daniil Kvyat, der am Mittwoch zum Zuschauen verurteilt war und dem damit wertvolle Runden und Erfahrung verloren gehen. Tost sieht bereits weitreichende Konsequenzen: «Den Rückstand, den wir uns jetzt einhandeln, holen wir so schnell nicht mehr auf. Und das Schlimme dabei ist, dass unsere direkten Konkurrenten Williams und Force India gut unterwegs sind.»

Die fahren mit Mercedes-Power.

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