MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

1. Training Melbourne: Fernando Alonso Schnellster!

Von Vanessa Georgoulas
Die erste Formel-1-Trainingsbestzeit des Jahres sicherte sich Ferrari-Pilot Fernando Alonso. Probleme hatten unter anderem auch Red Bull Racing-Weltmeister Sebastian Vettel und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

Beim ersten freien Training zum Grossen Preis von Australien wurden die europäischen Formel-1-Fans, die sich mitten in der Nacht vor den Fernseher gesetzt hatten, für ihre Treue belohnt. Kaum hatte die Boxenampel auf grün geschaltet, wagten sich auch schon die ersten Fahrer auf die Strecke: Ferrari-Star Fernando Alonso war der Erste, dahinter folgten gleich Sauber-Neuzugang Adrian Sutil und McLaren-Neuling Kevin Magnussen.

Und schon in den ersten zehn Minuten wurde es spannend: Der Silberpfeil von Lewis Hamilton rollte schon nach knapp fünf Minuten in der neunten Kurve aus. Der Weltmeister von 2008 meldete, dass er Rauch im Rückspiegel sah. Später verriet der Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda: Ein Sensor hatte dafür gesorgt, dass sich die neue V6-Turbo-Antriebseinheit selbst abstellte. Infolgedessen konnte Hamilton keine gezeitete Runde drehen.

Besonders ärgerlich: Schon in der Nacht davor wurde die Antriebseinheit am Wagen von Hamilton gewechselt, weil ein Problem mit einem Nebenaggregat aufgetaucht war. Dieser Wechsel hat aber keine Auswirkung auf das Saisonkontingent von fünf Turbos.

Damit war der 29-jährige Brite nicht allein: Auch das Lotus-Duo Romain Grosjean und Pastor Maldonado und die beiden Caterham-Piloten Kamui Kobayashi und Marcus Ericsson reihten sich ohne Rundenzeit am Ende der Zeitenliste ein. Während sich Grosjean gar nicht erst auf der Strecke sehen liess, schaffte es dessen neuer Teamkollege Maldonado knapp zehn Minuten vor Schluss noch auf die Strecke. Doch nach zwei Runden war auch für den Venezolaner Schluss, er musste in die Box zurückrollen. Ericsson kämpfte mit Elektronikproblemen, Kobayashi wurde von einem Benzinpumpen-Problem gebremst.

Auch Weltmeister Sebastian Vettel blieb vom Technik-Pech nicht verschont. Der Red Bull Racing-Pilot musste sich bis zur letzten halben Stunde gedulden, bis er erstmals auf die Strecke durfte. Während sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo ganze 26 Runden drehte, musste sich der 26-jährige Heppenheimer mit zehn Umläufen begnügen. Das Weltmeister-Team gab sich zugeknöpft und gab als Ursache für die Verspätung ein mechanisches Problem an.

Vettel reichten zehn Runden, um sich vor Magnussen und Ferrari-Neuzugang Kimi Räikkönen zu platzieren. Auch der Weltmeister von 2007 erlebte kein sorgenfreies Training: Die MGU-K-Einheit im roten Renner des Finnen funktionierte nicht richtig. Was möglich gewesen wäre, liess die fünftschnellste Runde von Ricciardo erahnen. Allerdings trennten den Australier nur fünf Tausendstel von Nico Rosberg, der sich Platz 6 sicherte.

Viele Runden drehte das Duo der Red Bull-Nachwuchsschmiede Toro Rosso. Jean-Eric Vergne war mit 30 Umläufen der fleissigste Fahrer im Feld und belegte am Ende den zehnten Platz vor dem Force-India-Duo Nico Hülkenberg und Sergio Pérez. Der Franzose beschwerte sich über die neuen elektronischen Bremsen und fand sich einige Male neben der Strecke wieder. Neuling Daniil Kvyat schaffte 27 Runden und sicherte sich Platz 13. Auch er kämpfte mit der Bremsbalance.

Auch Williams-Neuzugang Felipe Massa schaffte 27 Umläufe. Der kleine Brasilianer drehte dabei die drittschnellste Runde. Nur McLaren-Ass Jenson Button und der Trainingsschnellste Fernando Alonso, der sich mit 1:31,840 min an die Spitze der Zeitenliste setzte, waren schneller. Hinter Massa reihte sich dessen Teamkollege Valtteri Bottas auf Platz 4 ein.

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