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Hamilton-Motordefekt in Malaysia: Schaden gefunden

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton in Malaysia

Lewis Hamilton in Malaysia

​Mercedes-Benz hat bestätigt, wieso der Motor von Lewis Hamilton in Malaysia kaputtgegangen ist: Ein Kurbelwellenlager hatte sich festgerieben. Für Japan sind Gegenmassnahmen ergriffen worden.

Formel-1-Weltmeister Mercedes-Benz bestätigt: Ein festgeriebenes Kurbelwellenlager ist der Grund für den kapitalen Motorschaden im Silberpfeil von Lewis Hamilton. Der Brite war beim Grossen Preis von Malaysia in Sepang in Führung liegend ausgeschieden.

Danach wurde das Triebwerk ins Motorenwerk von Brixworth (England) zurückgeschickt, dort konnte die Ausfallursache nun ermittelt werden. Eine Vorwarnung gab es nicht. Erst ein Abfall beim Öldruck in Kurve 15 (der letzten Kurve vor Start und Ziel) war ein Hinweis darauf, dass etwas nicht stimmt. Der Motor hatte 618 Kilometer zurückgelegt.

In Suzuka fährt Hamilton nun mit dem Motor, den er im Singapur-GP verwendet hatte. Im Heck des Autos von Nico Rosberg bleibt jene Antriebseinheit, mit welcher er in Sepang zu Rang 3 gefahren war.
Noch ist unklar, wieso sich das Lager im Motor von Hamilton festgetrieben hat. Hier geht die Forschung in England weiter.

Als Reaktion hat Mercedes ein Einsatz der jüngsten Motorspezifikation bei den Kunden Williams, Forcia India sowie im Manor von Pascal Wehrlein verschoben. Vorderhand bis Austin. Bis dahin wollen die Ingenieure herausgefunden haben, das im Motor von Hamilton zum Lagerdefekt führte. Überdies wird der Einsatzplan der einzelnen Motoren verändert.

Technikchef Paddy Lowe: «Trotz des Motorschadens ist Lewis für die verbleibenden fünf Rennwochenenden in der gleichen Situation wie Nico, was die Motoren angeht – inklusive gebrauchter Antriebseinheiten, die er in den freien Trainings einsetzen kann. Hoffentlich wird sein Programm nicht weiter beeinträchtigt.»

Der Unterschied: Weil Lewis Hamilton in Belgien drei neue Motoren in sein Kontingent aufgenommen hat, handelt es sich bei diesen 1,6-Liter-V6-Turbos um die jüngste Spezifikation (die dritte Ausbaustufe 2016), davon hat er jetzt noch zwei (der dritte ist in Sepang geplatzt). Dazu hat der Engländer noch einen Motor der Ausbaustufe 2. Bei Nico Rosbergs verbleibenden Triebwerken handelt es sich durchgehend um Ausbaustufe 2.

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