MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Superbike Rennen 1: Auftaktsieg für Damian Cudlin

Von Esther Babel
Cudlin vor Nigon in Richtung Sieg

Cudlin vor Nigon in Richtung Sieg

Der erste Sieg der Saison 2013 geht an den Australier. Mit Erwan Nigon auf Platz 2 und Reiterberger als Drittem war das Podest fest in BMW-Hand.

Kühl aber sonnig präsentierte sich der Lausitzring am Sonntagmittag zum ersten Rennen der Superbike-Klasse. Markus Reiterberger (BMW), Matej Smrz (Yamaha), Damian Cudlin (BMW) und Erwan Nigon (BMW) bildeten die erste Startreihe.

Reiterberger liess sich auch beim Start ins erste Rennen nicht Bange machen und verteidigte seinen ersten Platz gegen die ersten Attacken des Tschechen Smrz. In der zweiten Runde fabrizierte Michi Ranseder einen Vorderradrutscher, stürzte und musste anschliessend dabei zu sehen, wie seine Honda in Flammen aufging. Bei Teamchef Jens Holzhauer dürften böse Erinnerungen wach werden. Im Vorjahr hatte sein Fahrer Karl Muggeridge die Honda Fireblade im niederländischen Assen abgefackelt. Ranseder, der schon im Training ausgerutscht war, blieb unverletzt.

An der Spitze setzten sich derweil Reiterberger, Smrz, Nigon und Cudlin vom Rest der Verfolger ab. Cudlins Teamkollege Kevin Valk hatte nach wenigen Runden schon mehr als vier Sekunden Rückstand. In der vierten Runde übernahm Smrz das Zepter vor dem jungen Bayern. Eine Runde später versuchte Cudlin sein Glück an der Spitze. In der sechsten Runde rollte Matej Smrz mit einer streikenden Yamaha R1 in die Box. Damit war aus dem Spitzen-Quartett ein Trio geworden.

Zur Halbzeit hatten sich die ehemaligen Langzeit-Kollegen Cudlin und Nigon um zwei Sekunden von ihrem jungen BMW-Kollegen Reiterberger abgesetzt. Der wiederum hielt die Verfolger Valk und Gareth Jones auf Abstand und versuchte seinen dritten Rang abzusichern. Vorne liess über die Distanz auch Damian Cudlin nichts anbrennen und setzte sich nach einem Zwischenspurt von Nigon ab.

Während die Positionen an der Spitze geklärt waren, drängelte auch Jones an Valk vorbei auf den vierten Platz und machte sich aus dem Staub. Der letzte Zweikampf auf der Strecke war in den letzten beiden Runden zwischen Neueinsteiger Freddy Foray und BMW-Pilotin Lucy Glöckner zu erwarten.

Nach 16 Runden holte sich Damian Cudlin seinen ersten Sieg vor Nigon.

Polemann Reiterberger bekam in den letzten Runden noch Gesellschaft vom immer flotter werdenden Jones, konnte die Angriffe des Yamaha-Manns aber noch gekonnt abwehren. Foray schnappte sich nach Glöckner noch Suzuki-Mann Resch und wurde beim IDM-Debut Siebter.

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