MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Austin, FP1: Schrötter Sechster, Lowes an der Spitze!

Von Sharleena Wirsing
Marcel Schrötter auf der Mistral 610

Marcel Schrötter auf der Mistral 610

Auch der Start des ersten freien Moto2-Trainings musste um einige Minuten verschoben werden. In der ersten Session in Austin setzte sich Speed Up-Pilot Sam Lowes an der Spitze durch.

Nachdem bereits die Sitzungen der Moto3- und MotoGP-Klasse mit Verspätung begannen, mussten die Moto2-Piloten ebenfalls warten. Die Strecke musste nach der Session der Königsklasse gereinigt werden.

Der Circuit of the Americas war noch immer nass. Jeder Moto3- und Moto2-Fahrer erhält vier Sätze Regenreifen von Dunlop pro Wochenende. Der Einheitsreifen-Lieferant hat keine Daten über Regenrennen auf dem Circuit of the Americas.

Um 12:20 Uhr Ortszeit in Austin (19:20 Uhr in Deutschland) wurde die Sitzung schließlich gestartet. WM-Leader Jonas Folger aus dem AGR-Team setzte sich an die Spitze.

Nach einigen Minuten schoss Marcel Schrötter aus dem Tech3-Team nach vorne, der bereits beim Regentest in Jerez am letzten Tag die Bestzeit vorgelegt hatte. Speed Up-Pilot Sam Lowes stürzte. Erst Johann Zarco konnte Schrötter verdrängen, doch der Bayer konterte mit 2:28,408 min.

Auch Weltmeister Tito Rabat aus dem MarcVDS-Team ging zu Boden, als er das Vorderrad verlor – in Kurve 13. Im Winter trainierte Rabat auf einer für ihn gebauten Strecke neben dem Kurs von Almeria, die bewässert werden kann, um seine Schwäche im Regen auszumerzen.

15 Minuten vor Schluss schob sich Franco Morbidelli an Schrötter vorbei. Nachdem Takaaki Nakagami die Kalex von Dominique Aegerter berührte, wurde er von seiner Maschine geschleudert. Er verließ das Kiesbett jedoch selbstständig.

In der Schlussphase eroberte Schrötter die Spitze mit 2:27,205 min zurück. Zarco löste ihn erneut ab. In der letzten Minute schnappte sich Lowes Platz 1. Rookie Alex Márquez stürzte. Dominique Aegerter tat es ihm gleich und schmiss seine Kalex in Kurve 2 in den Kies.

Sam Lowes behauptete sich mit 2:26,356 min an der Spitze vor Zarco (Kalex), Morbidelli (Kalex), West (Speed Up), Simón (Speed Up) und Schrötter (Mistral 610). Der Schweizer Robin Mulhauser glänzte mit Rang 11. WM-Leader Jonas Folger beendete die Sitzung auf Platz 14 vor Dominique Aegerter. Tom Lüthi und Sandro Cortese belegten Position 19 und 20. Auf Rang 22 lag Randy Krummenacher. Die Rookies Floran Alt und Jesko Raffin mussten sich mit den Plätzen 27 und 29 zufrieden geben.

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