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Claudio Domenicali (Ducati): «Moto3-Pläne sinnvoll»

Kolumne von Günther Wiesinger
Claudio Domenicali

Claudio Domenicali

Gigi Dall'Igna, General Manager von Ducati Corse, wünscht sich seit vier Jahren ein rotes Moto3-Rennmotorrad. Jetzt nimmt erstmals Ducati-Chef Claudio Domenicali Stellung zu diesen Plänen.

Seit 2014 überlegt Gigi Dall’Igna, der General Manager von Ducati Corse, ob er eine Moto3-GP-Maschine bauen soll, um bereits die ganz jungen Talente an Ducati zu binden, wie es ihm früher bei seinem Arbeitgeber Piaggio Group (Aprilia, Gilera, Derbi) immer wieder gelungen ist. Aber der Ducati-Renndirektor hat immer erklärt, er wolle zuerst die MotoGP-WM gewinnen. Bisher existiert in Borgo Panigale kein Konzept und kein Budget für die Moto3-WM.

Das bestätigte zuletzt auch Claudio Domenicali, der CEO der Ducati Motor Holding und Vorgesetzte von Dall‘Igna. «Ich habe diese Aussagen von Gigi zur Moto3 schon gelesen. Ich habe mich gewundert, ob seine Gage ausreicht, um dieses Projekt zu finanzieren. Denn er müsste den Einstieg Moto3 mit seinem eigenen Salär bezahlen… Nein, Spaß beiseite. Gigi hat diese Ambitionen, das ist kein Geheimnis. Das ist vollkommen in Ordnung. Es wird vielleicht die Zeit kommen, wo wir darüber nachdenken, denn diese Pläne machen viel Sinn. Es würde uns helfen, ein komplettes Line-up im GP-Sport zu haben. Aber zum gegenwärtigen Zeitpunkt gibt es diesbezüglich keinen Plan. Wir werden also weder 2019 noch 2010 einsteigen. Sobald die Zeit gekommen ist und wir ein vollständiges Szenario erblicken, werden wir damit an die Öffentlichkeit gehen.»

«Und da wir keinen Plan für die 250-ccm-Einzylinder-Moto3-Maschinen haben, existiert bei Ducati auch kein Plan, Maschinen mit wenig Hubraum in Produktion zu bringen», versichert Domenicali. «Aber wir können das für die Zukunft nicht ausschließen.»

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