MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Argentinien: Erster Honda-Sieg mit Rins oder Márquez?

Von Kay Hettich
Honda überraschte in Katar und Texas mit starken Ergebnissen in der Moto3. Der Argentinien-GP auf der Rennstrecke Termas de Rio Hondo soll für die Repsol-Piloten Alex Rins und Alex Márquez keine Ausnahme sein.

Nach der peinlichen Niederlage gegen KTM in der vergangenen Saison, blieb bei HRC kein Stein auf dem anderen. Mit einem echten Werksteam sucht Honda wieder den Erfolg. Bester Honda-Pilot ist mit zwei dritten Rängen aber Efren Vazquez vom Racing-Team-Germany auf WM-Rang 2. Die Werkspiloten Alex Rins (4.) und Alex Márquez (6.) hatten aber auch ihre Highlights – vor allem der zweite Rang beim Saisonauftakt durch Márquez in Katar.

«Uns erwartet ein schwieriges Wochenende», meint der jüngere Bruder von MotoGP-Star Marc Márquez. «Wir kommen zu einer neuen Rennstrecke und haben absolut keine Referenzpunkte. Aber das ist für alle gleich. Wir starten bei Null, was Linienwahl und Abstimmung angeht.»

Márquez, der am morgigen Mittwoch 18 Jahre alt wird, musste zuletzt in Austin einen Crash wegstecken. «Nach dem guten Rennen in Katar und dem Sturz in Austin werde ich versuchen, das frühere Vertrauen zurückzugewinnen und möglichst viele Punkte abzustauben. Wir müssen in den Trainings sehr konzentriert arbeiten und die wenige Zeit optimal ausnützen.»

In die Bedenken seines Teamkollegens bezüglich der neuen argentinischen Rennstrecke stimmt Alex Rins ein. «Wir konnten uns keine Videos anschauen oder auf Erfahrungen aus früheren Rennen zurückgreifen. Wir konnten nur das Layout studieren und uns den Kurvenverlauf einprägen. Es gibt auch kein Computerspiel, womit wir uns vorbereiten konnten», zählt der Spanier die Schwierigkeiten auf. «Deshalb bin ich total gespannt, wenn wir am Donnerstag ein paar Runden mit dem Roller darauf fahren können. Das wird uns einen ersten Eindruck geben. Aber erst mit dem ersten Training werden wir richtig Bescheid wissen.»

Übrigens: Zuletzt wurde 1999 ein GP-Rennen in Argentinien gefahren, damals noch in Buenos Aires. Seinerzeit sicherte sich der heutige Estrella Galicia 0,0-Honda-Teambesitzer Emilio Alzamora dort den 125-ccm-WM-Titel. Alzamora wurde Weltmeister, ohne einen Rennsieg eingefahren zu sein.

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