MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Bestzeit für Jack Miller (KTM): «Keine Wissenschaft»

Von Ivo Schützbach
WM-Leader Jack Miller hat beide Moto3-Trainings am Freitag in Termas de Rio Hondo als Schnellster beendet. Der KTM-Werksfahrer lässt sich deswegen aber nicht in die Favoritenrolle drängen.

In beiden freien Trainings erschien am Freitag Red Bull KTM Ajo-Pilot Jack Miller an der Spitze der Zeitenliste. Für einen WM-Leader selbstverständlich, könnte man meinen. «Bislang läuft alles in Argentinien richtig gut», meinte der 19-Jährige zu SPEEDWEEK.com. «Ich mag die Strecke, ich fühle mich hier wohl und wir arbeiten in die richtige Richtung. So weit so gut. Ich muss nicht in jedem Training der Schnellste sein. Unser Hauptziel ist, das Motorrad für das Rennen gut abzustimmen. Vorne zu sein ist aber natürlich nett für uns.»

«Die KTM funktioniert hier nicht schlecht», hielt Miller fest. «Die Honda ist aber auch schnell, wie du an den Top-Speed-Messungen sehen kannst. Ich habe heute nur wenige Reifen verwendet und mir für Samstag noch einiges vorgenommen.»

Der Australier hat die ersten beiden WM-Läufe des Jahres in Doha und Austin gewonnen und führt die Weltmeisterschaft mit 18 Punkten Vorsprung an.

Dass er nun Favorit für jedes Training und Rennen ist, davon will er nichts hören. «Ich nehme jedes Rennen, wie ich es immer getan habe», versichert der KTM-Werksfahrer. «Ich bin der gleiche Typ, der nur Motorrad fährt. Das ist keine Raketenwissenschaft. Ich gebe immer mein Bestes. Nur weil ich jetzt WM-Leader bin, setze ich mich nicht extra unter Druck.» Er grinst: «Die Situation, in der ich jetzt bin, sagt mir aber natürlich sehr zu.»

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