MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Alex Marquez (3./Honda): «Das beste daraus gemacht»

Von Kay Hettich
Alex Marquez möchte am Sonntag wie sein Bruder Marc Weltmeister werden

Alex Marquez möchte am Sonntag wie sein Bruder Marc Weltmeister werden

Gut 0,3 sec büsste Alex Marquez auf seinen WM-Rivalen Jack Miller (KTM) ein. Doch als Dritter der Startaufstellung stehen die Chancen gut, dass sich der Honda-Pilot am Rennsonntag zum Weltmeister krönt.

Die Ausgangssituation könnte für Honda-Ass Alex Marquez wahrlich schlechter sein. Mit elf Punkten Vorsprung auf Jack Miller (KTM) geht der Spanier vor heimischen Publikum als WM-Leader in das letzte Saisonrennen. Bei einem Miller-Sieg würde Marquez ein dritter Rang reichen und der 18-Jährige ist Moto3-Weltmeister. Kein Selbstgänger, aber Marquez hat es im Gegensatz zum Australier selbst in der Hand.

«Das lief heute ziemlich gut», sagt Alex Marquez entspannt. «Am Vormittag war es kühler, wir waren trotzdem recht schnell unterwegs, obwohl die Abstimmung nicht perfekt war. Für das Qualifying wussten wir, dass wir mit der richtigen Einstellung weit vorne landen würden. Die Bedingungen hatten sich deutlich geändert, es gab viel mehr Wind.»

Während das Qualifyings konnte man beobachten, wie sich die Estrella Galicia-Piloten Marquez und Alex Rins gegenseitig Windschatten spendeten. «Wir haben zuvor im Team darüber gesprochen, dass wir uns gegenseitig helfen werden», erklärt der jüngere Bruder von MotoGP-Star Marc Marquez. «Wir haben das beste daraus gemacht und jetzt stehe ich in der erste Reihe – Danke an meinen Teamkollegen für seine Hilfe. Ich habe eine gute Pace und bin optimistisch für das Rennen.»

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