MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Peter Öttl: «Fehler analysieren und beheben»

Von Sharleena Wirsing
Im Vergleich zur Saison 2014 konnte sich Philipp Öttl deutlich steigern. Als Fahrer hat sich der Bayer ebenfalls weiterentwickelt, wovon auch Vater Peter Öttl überzeugt ist.

Mit vier Top-10-Platzierungen und darunter ein Podestplatz in Indianapolis belegt Philipp Öttl derzeit Platz 16 der Moto3-Gesamtwertung – punktgleich mit Jakub Kornfeil auf Rang 15. Im letzten Jahr beendete er die Saison als 24. mit zehn Punkten. Derzeit hat er bereits 46 Zähler auf dem Konto.

Vater Peter Öttl ist überzeugt, dass sich seit 2014 viel verändert hat. «Philipps neue Lässigkeit war das ganze Jahr da. In Silverstone hatte er sie etwas verloren. Er hat in der Woche des Misano-GP sehr gut gearbeitet. Man sieht, dass er in der Lage ist, sich selbst aus solchen Situationen zu befreien – zusammen mit seinem Umfeld. Das war eine starke Leistung. Im letzten Jahr konnte er das noch nicht. Er hatte in Silverstone eben ein schlechtes Wochenende, in Misano hatte er ein gutes und auch das nächste kann wieder gut werden.» Beim Grand Prix von San Marino erzielte Öttl Platz 10, obwohl er mit seiner KTM zu kämpfen hatte.

«Man sieht, dass er seine Fehler analysieren und beheben kann», lobt Vater Peter. «Er war in Silverstone nicht perfekt fokussiert. Er hat vielleicht nicht hundertprozentig konsequent gearbeitet, sondern nur 95 Prozent. Das ist in der Weltmeisterschaft zu wenig. Man hat eben Formschwankungen. Wenn er nicht perfekt gearbeitet hat, analysiert er es und macht es besser.»

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