MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Maria Herrera: «Warum glaubt ihr nicht an mich?»

Von Vanessa Georgoulas
Maria Herrera über ihren Vater: «Er ist schon seit Anfang an an meiner Seite, hat aber nie Druck auf mich ausgeübt»

Maria Herrera über ihren Vater: «Er ist schon seit Anfang an an meiner Seite, hat aber nie Druck auf mich ausgeübt»

Motorrad-Rennfahrerin Maria Herrera kämpft als einzige Frau im Moto3-Feld nur auf der Strecke gegen Gegner und daneben gegen Vorurteile: Die 19-jährige Spanierin gesteht: «Das ist nicht einfach.»

29 GP-Einsätze hat Maria Herrera bisher in der Moto3-WM absolviert, und dabei insgesamt elf Punkte gesammelt. Zwei davon im diesjährigen Argentinien-GP, als sie die Ziellinie als Vierzehnte kreuzte. An ihre bisherige Moto3-Bestleistung – im vergangenen Jahr fuhr sie in Phillip Island auf Rang 11 – kam die schnelle Spanier aber nicht heran.

Im GoPro-Video auf MotoGP.com erklärt Herrera: «Ich war schon immer bei den Jungs unterwegs. Und das ist nicht einfach, denn sie sehen in erster Linie nur das Mädchen in dir.» Dabei hatte sich Herreras Leidenschaft schon früh entfacht.

Die Teenagerin erinnert sich: «Mein Vater hatte schon immer Bikes bei uns zuhause, und ab dem vierten Lebensjahr war ich eigentlich immer auf einem Motorrad unterwegs. Ich liebte es, deshalb dauerte es nicht lange, bis ich Rennen bestritt.»

Herrera verrät auch: «Als ich noch klein war, hatte meine Mutter immer Angst um mich. Mein Vater hat mich aber immer unterstützt, damit ich weitermache.» Deshalb ist er auch die wichtigste Person in ihrer Karriere: «Papa hat den grössten Einfluss, das ist klar.»

Die Laglisse-KTM-Pilotin, die nur dank einer Geldspritze ihres Vaters in dieser Moto3-Saison mitmischen kann, schwärmt: «Er ist schon seit Anfang an an meiner Seite, hat aber nie Druck auf mich ausgeübt. Er ist immer da, um mich zu motivieren und er hat auch nie daran gezweifelt, dass ein Mädchen wie ich alle anderen schlagen kann. Das motiviert mich, noch härter zu trainieren und den Sieg zu jagen.»

Doch Herrera gesteht auch unumwunden: «Es ist sehr schwierig, seinen Platz in der WM zu finden. Man muss sich immer wieder aufs Neue beweisen und zeigen, dass man es drauf hat. Man fragt sich manchmal schon: Warum glaubt ihr nicht an mich, wenn ich doch die gleiche Rundenzeiten wie der Erste fahren kann?»

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