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Aragón: Miguel Oliveira testet MotoGP-KTM

Von Sharleena Wirsing
Nach dem Grand Prix von Deutschland schwangen sich in Aragón vier Fahrer für einen privaten Test des Teams Red Bull KTM auf die MotoGP-Maschine RC16. Unter ihnen auch Moto2-Pilot Miguel Oliveira.

Neben den KTM-Werksfahrern Bradley Smith und Pol Espargaró stiegen beim privaten Aragón-Test auch Testfahrer Mika Kallio und Moto2-Pilot Miguel Oliveira auf die österreichische MotoGP-Rakete RC16. Oliveira, der auf dem Sachsenring nur knapp den ersten Moto2-Sieg für KTM verpasste, durfte erstmals einen MotoGP-Prototyp mit über 260 PS fahren.

An zwei Tagen boten sich den Fahrern 16 Stunden für ihre Testfahrten bei 35 Grad Lufttemperatur, Oliveira absolvierte nur einen Testtag. Teammanager Mike Leitner lobte: «Es war ein großartiger Test, da wir sehr viel geplant hatten. Nun sahen wir, in welchen Bereichen sich die Maschine verändert hat. Im Werk in Österreich arbeiten wir nun an den Verbesserungen für die zweite Saisonhälfte. Ich möchte mich bei jedem einzelnen Mitarbeiter an diesem Projekt bedanken. Auch die Fahrer zeigten großen Einsatz. Wir sehen unsere Fortschritte. Alle haben eine großartigen Job gemacht.»

Der Moto2-WM-Dritte Miguel Oliveira war nach seinem MotoGP-Ausflug begeistert. «Das Ziel war es nicht, richtig schnell zu sein, sondern mich selbst auf die Probe zu stellen und den Tag zu genießen. Ich bekam eine Chance, auf die jeder Fahrer in seiner Karriere hofft. Ich bin sehr glücklich, dass ich dieses Bike testen durfte. Insgesamt war es ein sehr guter Tag. Ich konnte einige Runden mit einem MotoGP-Bike genießen. Vielen Dank an KTM.»

Früher in diesem Jahr sagte Oliveira über seine MotoGP-Pläne bereits: «Mir steht eine Tür offen, wenn ich in dieser Kategorie erfolgreich bin. Dann kann ich eines Tages in die MotoGP-Klasse aufsteigen, ohne das Team zu wechseln. Wir werden sehen. Im Moment liegt mein Fokus auf der Moto2. Ich will einige Rennen gewinnen. Dann wird sicher etwas kommen.»

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