MotoGP: Drama für Jorge Martin auf Lombok

Jorge Lorenzo (2.): «Ich bin einer der Favoriten»

Von Waldemar Da Rin
Ducati-Ass Jorge Lorenzo

Ducati-Ass Jorge Lorenzo

In den letzten Minuten des zweiten MotoGP-Trainings in Misano wurde Jorge Lorenzo der erste Platz von seinem Ducati-Teamkollegen Andrea Dovizioso entrissen. Trotzdem ist er für das Rennen sehr zuversichtlich.

Mit 0,160 sec Rückstand auf seinen Ducati-Teamkollegen Andrea Dovizioso schloss Jorge Lorenzo den ersten Trainingstag in Misano auf dem zweiten Rang der MotoGP-Zeitenliste ab. Der Mallorquiner legte mit 1:32,358 min eine starke Zeit vor und hielt Crutchlow, Viñales und Márquez hinter sich.

Schon beim privaten Misano-Test Mitte August war Lorenzo sehr schnell unterwegs, doch an diese Zeiten kam er am Freitag nicht heran. «Die Bedingungen waren vor allem am Morgen ganz anders. Durch die vielen Wolken war die Asphalttemperatur viel geringer als beim Test. Am Donnerstag hat es heftig geregnet, dadurch nahm der Grip ab. Besonders am Morgen, denn am Nachmittag verbesserten sich die Bedingungen. Die Zeiten waren für einen Freitag schnell. Am Nachmittag verbesserten sich die Bedingungen immer mehr, wir kamen nah an den Grip vom Test heran, aber noch nicht ganz. Wenn es nicht regnet, wird der Grip am Samstag noch besser sein», weiß der WM-Dritte, der zwölf Punkte hinter Valentino Rossi liegt.

«Wir haben zu Beginn mehr oder weniger dasselbe Set-up wie beim Test eingesetzt. Danach haben wir meine zweite Maschine etwas anders abgestimmt und einen Vergleich durchgeführt. Dabei ging es aber um keine großen Änderungen. Für den Samstag haben wir weitere Ideen. Vor allem für die schnellen Abschnitte, in denen ich etwas Zeit verliere. Wir haben aber eine gute Basis. Auch mit gebrauchten Reifen. Wir gehören zu den Favoriten auf den Sieg», betonte Lorenzo.

«Die Ergonomie meiner Maschine wurde bei den letzten beiden Rennen und bei den Tests nicht verändert. Ich bin nicht komplett zufrieden, aber auch nicht unglücklich. Nun konzentrieren wir uns auf andere Bereiche», erklärte Lorenzo.


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