MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Aleix Espargaro: Wütende Vorwürfe an Jack Miller

Von Ivo Schützbach
Von Jack Miller fast abgeräumt: Aleix Espargaro

Von Jack Miller fast abgeräumt: Aleix Espargaro

Im Kampf um Platz 10 zwischen Aleix Espargaro (Aprilia) und Jack Miller war Stefan Bradl der lachende Dritte. «Ich bin sehr wütend», hielt der Spanier nach dem MotoGP-Rennen in Jerez fest.

«Während in den ersten fünf Runden mit neuen Reifen alle viel Grip hatten, hatte ich null, absolut null», maulte Aprilia-Werksfahrer Aleix Espargaro nach dem Jerez-GP. «Ich rutschte andauernd und kam den Jungs vor mir nicht hinterher. Ab Runde 6 wurde es besser und ich konnte eine ordentliche Pace fahren. Während der letzten zehn Runden war ich auf der Bremse sehr stark. Ich hatte nicht mehr Grip als zu Beginn, aber die anderen hatten weniger.»

In der 23. Runde geschah Espargaros Verhängnis: Er war auf dem Vormarsch und hatte Jack Miller überholt. «Der hat dann einfach die Bremse noch mal losgelassen und ist hart in mich gekracht», schilderte der Spanier. «Vielleicht hat er sogar Gas gegeben, keine Ahnung. Ich war schon ganz innen, mein Knie war auf der weißen Linie, und ich bremste so stark wie möglich.»

Miller stürzte und war aus dem Rennen, Espargaro büßte einen Platz gegen Wildcard-Pilot Stefan Bradl ein und der Anschluss zum vor ihm fahrenden Takaaki Nakagami riss ab.

«Ich hatte Glück, dass ich nicht gestürzt bin», meinte Espargaro, der mit 15,431 sec Rückstand auf Sieger und WM-Leader Marc Marquez (Repsol Honda) als Elfter ins Ziel kam. «Und ich bin sehr wütend, ich hätte mit Nakagami und Crutchlow um Platz 8 kämpfen können. Ich war dran – die Top-10 sind sehr wichtig für mich.»

Der WM-Zwölfte weiter: «Ich hätte über die Renndistanz nicht einmal 0,2 sec schneller fahren können. Das war das Maximum, ich machte keine Fehler und war in jeder Runde ständig am Limit. Zwei Runden vor Schluss lag ich nur 9 sec hinter dem Führenden – es ist unmöglich, mit diesem Motorrad schneller zu fahren. Die Aprilia RS-GP19 ist besser als die letztjährige Maschine. Aber trotzdem stehe ich nicht dort, wo ich gerne wäre. Ich will um vordere Positionen kämpfen, das geht mit diesem Bike nicht.»

WM-Stand nach 4 von 19 Rennen:

1. Márquez 70. 2. Rins 69. 3. Dovizioso 67. 4. Rossi 61. 5. Petrucci 41. 6. Viñales 30. 7. Miller 29. 8. Nakagami 29. 9. Crutchlow 27. 10. Morbidelli 25. 11. Pol Espargaró 21. 12. Aleix Espargaró 18. 13. Quartararo 17. 14. Lorenzo 11. 15. Bagnaia 9.

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