MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Pedro Acosta im Dreck: Platz 68 bei Enduro-Spektakel

Von Thomas Kuttruf
Mit der hohen Startnummer 237 war Spaniens MotoGP-Youngster ins letzte Rennen der Saison gestartet. Der KTM-Werksfahrer hatte sich für einen schweißtreibenden Abschluss, den Offroad-Klassiker «EnduRoc» ausgesucht.

Das Rennen «EnduRoc» ist Bestandteil der spanischen Enduro-Meisterschaft und bildet den traditionellen Abschluss der nationalen Wettbewerbe. Fast 750 Starter hatten sich dieses Jahr zu der XL-Veranstaltung in Suria eingefunden. Es galt, einen 40 km langen und mit allen Schwierigkeitsgraden versehenen Parcours zu bewältigen. Für den Wettbewerb hatte sich Pedro Acosta für eine im Enduro-Sport als Allzweckwaffe eingesetzte Zweitakt-KTM entschieden.

Wie ernst erst es auch bei dem Enduro-Rennen zugeht, bewies die Anwesenheit von Offroad-Werksfahrer Josep Garcia. Der Extrem-Endurist und Gewinner der letzten Six Days gewann dann auch den Eintages-Klassiker unweit von Barcelona.

Pedro Acosta schlug sich beachtlich. Nach zwei Runden auf der Piste Les Comes erreichte er das Ziel unversehrt auf Platz 68. Als ideales Event zum Abreagieren und zusätzliches Training hatten auch weitere Profis aus dem Asphaltlager ihre Enduro an die Strecke gebracht. Sehr beachtlich schlug sich Ex-GP-Pilot Remy Gardner auf Platz 23. Auch die beiden Checa-Brüder David und Carlos erreichten das Finish – ebenfalls vor dem MotoGP-Werksfahrer der Österreicher.

Acosta, der das Rennen als intensives Bewegungstraining betrachtete, kommentiert die erfolgreiche Offroad-Schlacht mit einem «Incredible». Lachen konnte Acosta sowohl vor als auch noch nach der Zielankunft.

Weniger unwegsam und deutlich schneller geht es für Pedro Acosta erst wieder beim MotoGP-Test in Sepang zur Sache. Während der Pilot aus Murcia im Februar 2024 als Rookie sechs intensive Tage in Malaysia testen durfte, ist Acosta 2025 nur noch für die Session vom 5. bis 7. Februar zugelassen.

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