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HRC-Rennchef Nakamoto droht mit MotoGP-Ausstieg

Von Günther Wiesinger
Die Dorna will aus Kostengründen für 2017 eine Einheits-Elektronik einführen. Die Privatteams haben sie schon. HRC-Chef Nakamoto ist strikt dagegen.

Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta schwebt für 2017 eine Einheits-ECU von Magneti Marelli für die MotoGP-WM vor. Ein erster Schritt wurde bereits gemacht, in dem 2014 erstmals alle Kunden-Fahrzeuge des Open-Formats (vormals Claiming Rule-Teams) zur Verwendung des Einheits-ECU von Magneti Marelli gezwungen werden. Sie dürfen dadurch in den Rennen 24 statt 20 Liter Sprit verwenden.

Der neue Ducati-Renndirektor Gigi Dall'Igna lehnt eine Einheits-ECU für die Zukunft nicht kategorisch ab.

Zur Erinnerung: In der Formel 1 und in der Moto3- und Moto3-WM gehört die Einheits-ECU längst zum guten Ton. Und dort ist Honda (in der Formel 1 ab 2015) auch dabei.

Sieht auch Honda die Production-Racer, die Open-Klasse und die Einheits-ECU als die Zukunft einer preiswerten Königsklasse? «Honda hat in der MotoGP ein vorrangiges Interesse, das heisst Maschinen-Weiterentwicklung. Das ist ganz wichtig für Honda. Die MotoGP ist eine sehr gute Plattform für Entwicklung neuer Technologien. Wenn wir diese Möglichkeit nicht mehr vorfinden, hat die Teilnahme von Honda keinen Sinn mehr», droht Nakamoto unverhohlen den Ausstieg an.

Und wenn sich Yamaha dem Open-Format im Gegensatz zu Honda nicht widersetzt? Würde Honda in diesem Fall tatenlos zuschauen, wie Yamaha einen Titel nach dem andern gewinnt?

Nakamoto: «Ich kenne die Meinung von Yamaha zu diesem Thema nicht. Ich kann nur für Honda sprechen.»

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