MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Le Mans: Frust für Valentino Rossi (Rang 10)

Von Nereo Balanzin
Der neunfache MotoGP-Weltmeister Valentino Rossi erlebte keinen guten Auftakt ins Rennwochenende von Le Mans. Der Yamaha-Pilot machte seinem Ärger nach dem zweiten freien Training Luft.

Der Trainingsfreitag in Le Mans lief für Valentino Rossi nicht nach Wunsch. Der Yamaha-Star musste sich am Ende mit Platz 10 auf der Zeitenliste begnügen und versteckte seinen Ärger darüber nicht: «Am Nachmittag hatten wir ziemlich viele Pronleme. Wir hatten zwei verschiedene Bikes dabei – das alte und das neue Motorrad – doch wir schafften es nicht, ein gutes Set-up zu finden. Das Problem liegt in der Beschleunigung, wir müssen zu lange warten, bis wir das Gas aufdrehen können.»

Das Problem Ausgangs der Kurven ist nicht neu, wie Rossi verrät: «In Jerez waren wir mit der gleichen Abstimmung unterwegs. Da lief es nicht schlecht, aber auch nicht gut genug.» Der neunfache Weltmeister aus Italien erklärt: «Gleich nach dem zweiten Training haben wir uns zusammengesetzt, um eine Lösung zu finden, die unsere Situation verbessert. Morgen steht nämlich eine wichtige Session an. Ich muss eine Top-Ten-Zeit fahren, damit ich gleich ins zweite Qualifying gehen und um einen Top-5-Platz zu kämpfen. Denn wir dürfen nicht zu viele weiche Reifen verbrauchen, diese könnten im Rennen könnten nämlich auch gefragt sein.»

Rossi warnt: «Jorge Lorenzo darf man nicht abschreiben. Er hat das ganze Training über den gleichen Reifen eingesetzt. Ich bin überzeugt, dass er morgen konkurrenzfähig sein wird.» Der 35-jährige Italiener weiss, dass ihm dabei vor allem die Ducati-Piloten auf den extra-weichen Reifen einen Strich durch die Rechnung machen könnten: «Ja, die sind gefährlich. Doch ich bin zuversichtlich, dass wir unser Problem vor Morgen früh in den Griff bekommen werden, da wir wissen, in welche Richtung wir gehen müssen.»

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