MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Valentino Rossi: «Iannone auch bei mir aggressiv»

Von Sharleena Wirsing
Rossi und Iannone in Argentinien

Rossi und Iannone in Argentinien

Andrea Iannone musste nach dem Argentinien-GP viel Kritik einstecken. Der neunfache Weltmeister Valentino Rossi findet diese nicht unberechtigt. «Das war eine Schande für Ducati.»

Beim zweiten Saisonlauf in Argentinien war Ducati-Pilot Iannone erneut aggressiv unterwegs. Am Start berührte er das Hinterrad von Marc Márquez und drängte so Dani Pedrosa ab. Später patzte er in Kurve 5, als er Valentino Rossi überholen wollte, wodurch Andrea Dovizioso an beiden vorbeipreschte. Als er wieder zu seinem Teamkollegen aufgeholt hatte, startete in der vorletzten Kurve noch einen Angriff auf Dovizioso, stürzte und riss den Italiener mit sich. Er verhinderte so nicht nur, dass sein Teamkollege den zweiten Podestplatz in Folge einfuhr, sondern sorgte auch für seinen fünften eigenen Ausfall in den letzten sechs MotoGP-Rennen.

Auch Valentino Rossi steht Iannones mangelhafter Rennintelligenz kritisch gegenüber. «Ich weiß, dass die Kämpfe zwischen Iannone und Dovizioso immer sehr hart sind. Schon im ersten Rennen in Katar haben sie eng und hart gekämpft. Das bedeutet, dass es für sie besonders wichtig ist, vor ihrem Teamkollegen zu liegen. Ich habe gesehen, dass Iannone sehr aggressiv ans Werk geht.»

«Das war auch bei mir der Fall. Er hat mich an der falschen Stelle überholt und hat es so geschafft, dass ich zwei Plätze verliere», schimpfte Rossi. «In diesem Moment hoffte ich, dass er dasselbe bei Dovi tut. Ich war nah dran, es war in Argentinien sehr einfach, einen Fehler zu machen. Wenn man etwas zu viel versucht hat, war das mit der Front sehr gefährlich. In dem Moment, als sie sich berührten, achtete ich darauf, nicht mit ihnen zu stürzen. Für Ducati war das eine Schande. Für mich war das diesmal besser.»

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