MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Lorenzo: «Werden 2016 mehr Fehler sehen»

Von Sharleena Wirsing
Jorge Lorenzo auf der Yamaha M1

Jorge Lorenzo auf der Yamaha M1

Unter den Top-5 der MotoGP-Gesamtwertung punkteten nur Marc Márquez und Pol Espargaró in allen drei bisherigen Rennen. Ein Grund dafür sind die Michelin-Reifen, weiß Jorge Lorenzo.

In den ersten drei MotoGP-Rennen 2016 sahen wir bereits Stürze von Piloten, die normalerweise selten patzen wie Jorge Lorenzo, Valentino Rossi und Dani Pedrosa. Der Sturz in Austin beendete im Fall von Vizeweltmeister Rossi eine sturzfreie Serie in den Rennen seit Aragón 2014.

«Wie wir in Austin sahen, stürzten erneut viele Fahrer. 2016 werden wir mehr Fehler sehen als in der Vergangenheit. Ich bin bereits gestürzt, also muss ich versuchen, nicht erneut zu Boden zu gehen. Sicherlich wird es Strecken geben, auf denen ich mich stark genug fühle, um zu gewinnen. Dann wird meine Stunde schlagen. Doch mit dem Resultat in Austin kann ich zufrieden sein, denn es war das bestmögliche Ergebnis. Es ist gut, dass wir auch nach dem Sturz nur 21 Punkte zurückliegen. Denn nun folgen Strecken, die mir und der Yamaha normalerweise besser liegen», weiß Lorenzo.

In Austin war Marc Márquez wie auch in den drei Jahren zuvor deutlich überlegen. Kalkulierte Lorenzo bereits ein, dass er nach seinem Sturz in Argentinien Schadensbegrenzung betreiben muss? «Argentinien war wirklich schade, denn mit dem Michelin-Reifen und den feuchten Stellen auf der Strecke hatte ich nicht genug Geduld und verstand nicht, dass ich nicht gewinnen kann. Mit mehr Geduld hätte ich auf Platz 3 landen können, nachdem Maverick und die Ducati-Piloten gestürzt waren, wie es Pedrosa gelang. Ich war vielleicht noch an die früheren Bedingungen gewohnt, als ich nicht stürzte. Ich dachte, sie wären ähnlich, dabei hätte ich etwas vorsichtiger sein müssen, um auf dem Bike zu bleiben. Das bereue ich nun, doch ich kann die Vergangenheit nicht ändern.»

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