MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Spielberg, Q2: Andrea Iannone nur knapp vor Rossi

Von Sharleena Wirsing
Damit hatte das Ducati-Lager wohl nicht gerechnet. Die Yamaha-Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo waren den Roten im MotoGP-Qualifying dicht auf den Fersen.

Als die Zeitenjagd im Qualifying 2 neun Minuten vor Schluss richtig Fahrt aufnahm, preschte Weltmeister Jorge Lorenzo an die Spitze. Doch er wurde prompt von Andrea Iannone auf der kraftvollen Desmosedici verdrängt.

Die Ducati-Piloten hatten den Österreich-Test dominiert und auch bei den Trainings am Freitag und Samstag ihre Stärke auf dieser Highspeed-Strecke bewiesen. Iannone lag vor Lorenzo, Dovizioso, Viñales, Márquez, der trotz eines heftigen Sturzes im FP3 wieder antritt, Cal Crutchlow und Valentino Rossi.

Márquez, der sich an der linken Schulter verletzt hatte, lag als Fünfter 0,471 sec zurück, als sich Ducati-Star Andrea Dovizioso mit einer neuen Bestzeit von 1:23,598 min an die Spitze setzte. Damit war er 0,025 sec schneller als sein Teamkollege Iannone und 0,041 sec schneller als Lorenzo. Eine Rundenzeit von Marc Márquez wurde gestrichen, da er die Streckenmarkierung in der verschmälerten Kurve 10 überfahren hatte.

Lorenzo fegte mit einer Bestzeit im ersten Sektor um die Strecke und schnappte sich am Ende seiner Runde Platz 1. Der Yamaha-Pilot lag nun 0,237 sec vor «Dovi», der jedoch zum Gegenangriff ausholte. Der Italiener patzte in der letzten Kurve und konnte seine Zeit nicht verbessern. Ihm blieb noch eine Runde.

Dovizioso blies erneut zum Angriff, auch Iannone legte Sektor-Bestzeiten vor. Zunächst preschte Dovizioso an die Spitze. Er war 0,063 sec schneller als Lorenzo. Doch dann wurde er von Valentino Rossi verdrängt, der die Pole-Position am Ende jedoch um 0,147 sec an Andrea Iannone verlor. Iannone hatte am Freitag über strake Schmerzen an den Rippen nach einem Trainingsunfall in der Sommerpause geklagt. Der ebenfalls angeschlagene WM-Leader Marc Márquez glänzte trotz Schmerzen mit Platz 5.

Die Top-10: Andrea Iannone 1:23,142 min, Valentino Rossi 1:23,289 min, Andrea Dovizioso 1:23,298 min, Jorge Lorenzo 1:23,361 min, Marc Márquez 1:23,476 min, Maverick Viñales 1:23,584 min, Cal Crutchlow 1:23,597 min, Scott Redding 1:23,777 min und Aleix Espargaró 1:23,813 min.

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