MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Warum Kawasaki-Star Jonathan Rea so gut ist

Von Kay Hettich
Jonathan Rea will sich mit der Technik seiner Kawasaki nicht zu intensiv beschäftigen

Jonathan Rea will sich mit der Technik seiner Kawasaki nicht zu intensiv beschäftigen

Zwei Weltmeister-Titel in Serie und Bestzeiten bei den Wintertest – auch für die Superbike-WM 2017 gilt Jonathan Rea mit seiner Kawasaki ZX-10RR als der Favorit. Alleine schafft der Brite das nicht.

Es sieht so einfach aus, wenn Jonathan Rea mit seiner Kawasaki auf der Rennstrecke seine Bahnen zieht. Dass er dabei auch sehr schnell ist, beweist am Ende der Blick auf die Zeitenliste. Beeindruckend fuhr er im November in Jerez sogar schneller als die zeitgleich anwesenden MotoGP-Piloten.

Detailverliebtheit, die viele Stars auszeichnet, findet sich beim 30-Jährigen jedoch nicht. «Ganz ehrlich habe ich nicht wirklich ein großes technisches Wissen, wie ein Motorrad mechanisch genau funktioniert», gab Rea bei crash.net zu. «Ich habe keine Ahnung, wie ein Dämpfer arbeitet oder andere Teile. Ich weiß aber, wie sich ein Bike anfühlt und kann, was ich spüre, mit den einzelnen Dingen, die wir testen, in Verbindung bringen.»

«Am Wichtigsten ist aber meine Crew, besonders mein Cheftechniker Pere Riba, meine drei Mechaniker und mein Mann fürs Data-Recording. Ich kann ihnen absolut Vertrauen, dass sie aufgrund meiner Kommentare das Bike besser machen», betonte Rea den Teamgedanken im Motorsport. «Jedes Mal, wenn ich wieder auf die Piste gehe, ist die Kawasaki besser geworden. Ich möchte mich gar nicht zu intensiv damit beschäftigen, was technisch beim Bike passiert. Ich beschreibe nur mein Gefühl, wie es auf der Strecke reagiert, was ich nicht mag und was ich bräuchte, um besser zu werden. Dabei versuche ich nur, ruhig und verständliche Kommentare abzugeben. Detailiert weiß ich aber nicht viel, wie zum Beispiel ein Motor funktioniert.»

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