MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Verrückt: Grid-Girls werden bezahlt, Rennfahrer nicht

Von Kay Hettich
Claudio Corti stand 2016 in der MotoAmerica mehrfach auf dem Podium

Claudio Corti stand 2016 in der MotoAmerica mehrfach auf dem Podium

Die Karriere von Claudio Corti ist wieder einmal im Stand-by-Modus. Der Italiener, der bereits Supersport- und Superbike-WM fuhr, wundert sich über manche Gepflogenheiten im Motorradrennsport.

Eigentlich sollte Claudio Corti 2017 die zweite Saison in der Superstock-Klasse der MotoAmerica fahren, wo er vergangene Saison eine von Aprilia USA unterstützte RSV4 pilotierte. Doch die Geldquelle versiegte, der Italiener verbringt somit das Jahr in seiner italienischen Heimat. «Es ist wirklich schade, das war ein interessantes Projekt», sagte Corti bei GPOne. «Piaggio USA und Aprilia haben sich aber dazu entschlossen, das HSBK-Team nicht länger zu unterstützen. Es wäre sinnlos gewesen, ein paar Rennen zu fahren, nur um dabei gewesen zu sein.»

Zumal die Bezahlung für diesen Job nicht gerade fürstlich ausfällt. «Ich hatte ein Angebot aus Brasilien, doch ich hätte gratis fahren müssen. Also habe ich es abgelehnt. Dann hatte ich Kontakt mit Guandalini Yamaha für die Superbike-WM. Ich hätte dort ich zwar nichts bezahlen müssen, hätte aber auch nichts verdient», plauderte Corti weiter. «Es ist doch absurd: Die Teams bezahlen die Grid-Girls und für einen Mega-Aufwand fürs Catering, aber warum bezahlen sie die Fahrer nicht?»

Einen Job in Aussicht hat Corti nicht. «Ich fuhr einen Test für Pedercini Kawasaki, weil das Team Probleme mit dem Chassis hatten», verriet der 30-Jährige. «Das Bike war sehr schnell, allerdings fehlt mir der Vergleich zu den aktuellen Superbikes

 

 

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