MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Yonny Hernandez: Pedercini-Test ja, Vertrag nein

Von Kay Hettich
Yonny Hernandez wird sich wohl erst nach dem Test mit Pedercini Kawasaki entscheiden

Yonny Hernandez wird sich wohl erst nach dem Test mit Pedercini Kawasaki entscheiden

Beim Jerez-Test sitzt erwartungsgemäß der ehemalige MotoGP-Piloten Yonny Hernandez auf der Pedercini Kawasaki. Einen Vertrag hat der Kolumbianer aber noch nicht unterzeichnet.

Für den ehemaligen MotoGP-Piloten Yonny Hernandez ist das Team Pedercini die letzte Chance, 2018 in einer hochkarätigen Weltmeisterschaft zu fahren. Hernandez stammt aus einer wohlhabenden Familie und würde eine schöne Mitgift abliefern, deshalb ist der Kolumbianer auch Wunschkandidat von Teamchef Lucio Pedercini.

Ein zweiter Südamerikaner im Superbike-Feld wäre wegen des Meetings in Villicum/Argentinen auch im Sinne von Promoter Dorna!

Wie SPEEDWEEK.com bereits vor einer Woche berichtete, pilotiert Hernandez beim Jerez-Test die Kawasaki ZX-10RR des italienischen Teams. Damit ist aber nicht gesagt, dass der 29-Jährige und Pedercini sich bereits geeinigt haben. «Vertraglich sind wir uns noch nicht einig», sagte Pedercini bei corsedimoto. «Aber er ist ein großartiger Fahrer und wir sind davon überzeugt, dass er mit unserem Bike einen guten Job erledigen würde.»

Pedercini hat für den Jerez-Test noch kein neues Material, eingesetzt wird das Motorrad mit dem Stand von Katar. «Wir fahren wie 2017 auch noch mit einer maximalen Drehzahl von 14.800/min», verriet Pedercini. «Sobald sich Yonny an das Bike gewöhnt hat, stellen wir das Drehzahllimit von 14.100/min ein.»

Sollte das deutsche Team HPC nicht an der Superbike-WM 2018 teilnehmen, erhält Pedercini einen zweiten Startplatz und könnte neben Hernandez einen zweiten Fahrer verpflichten. Gute Chancen werden Raffaele De Rosa zugeschrieben. «Wir verhandeln derzeit mit einem Sponsor, der uns das ermöglichen könnte, aktuell planen wir aber nur mit einem Motorrad», so Pedercini.

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